31.01.2013 11:06
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UniEuroAktien-Fonds konnte im Jahr 2012 19,5 Prozent gewinnen

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der UniEuroAktien-Fonds eignet sich für Kunden mit einem Anlagehorizont von sieben Jahren und länger, so die Experten von Union Investment.

Das Fondsmanagement des UniEuroAktien habe das Portfolio bereits den veränderten Kapitalmarktbedingungen angepasst. Durch die Auswahl von Papieren solcher Unternehmen, die durch ihre internationale Ausrichtung gegen die europäische Staatsschuldenkrise und konjunkturelle Rücksetzer gewappnet seien, könne der UniEuroAktien somit an den Chancen partizipieren, die der Aktienmarkt in Europa nach wie vor biete.

Unter regionalen Gesichtspunkten würden die Experten derzeit Aktien aus Deutschland favorisieren. Hintergrund für das große Gewicht Deutschlands sei seine Exportstärke. Viele deutsche Unternehmen seien stark auf den Weltmärkten präsent und könnten die Wachstumsdelle in Europa so zum Teil überkompensieren. Das Wachstum hier werde also durch eine nach wie vor robuste Konjunktur in den Emerging Markets und das positive Momentum in den USA unterstützt. Gegenüber Titeln aus Italien seien die Experten hingegen zurückhaltend eingestellt. Die dortigen Unternehmen seien oft weniger produktiv und effizient als Firmen aus anderen Ländern. Diese Meinung würden die Experten allerdings nicht erst seit der Schuldenkrise vertreten. Titel aus Italien hätten schon seit Jahren einen vergleichsweise geringen Anteil am Portfolio.

Ein Beispiel für einen deutschen Wert im Portfolio sei der Chemiekonzern BASF. Chemietitel würden sich eng am Konjunkturverlauf orientieren und besonders in frühen Phasen des wirtschaftlichen Aufschwungs profitieren. Außerdem sei einigen Unternehmen durch den Preisverfall bei Gas im Zuge des Schiefergasbooms in den USA ein Wettbewerbsvorteil entstanden. Für Chemieunternehmen sei Gas ein wichtiger Rohstoff zur Weiterverarbeitung, sodass sie direkt vom gesunkenen Preis profitieren könnten. Außerdem verbillige sich die Produktion an den US-Standorten dieser Unternehmen.

Mit Blick auf die im Fonds vertretenen Branchen ergebe sich eine Mischung aus zyklischen und weniger konjunkturabhängigen Werten. Bei Bankwerten, deren Kursentwicklung derzeit sowohl von der Schuldenkrise als auch von einer stärkeren Regulierung beeinflusst werde, würden die Experten sehr selektiv vorgehen.

Durch die aktive Titelauswahl gelinge es dem Fondsmanagement bereit seit Jahren, einen Mehrertrag gegenüber einer passiven Anlagestrategie zu erzielen. Im letzten Jahr habe der UniEuroAktien 19,5 Prozent (Stand: 31. Dezember 2012) gewonnen. (Ausgabe vom 30.01.2013) (31.01.2013/fc/a/f)

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