28.01.2013 10:41
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UniEuroAspirant-Fonds: 12/2012 Bericht, Anlagepolitik von Investition konstant zufließender neuer Mittel geprägt

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Während die Rentenmärkte des Euroraums im Dezember freundlich tendierten, zeigte sich die Entwicklung außerhalb des gemeinsamen Währungsraums im Dezember zweigeteilt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroAspirant-Fonds .

Zum einen seien risikobehaftete Papiere, die einen Zinsaufschlag gegenüber den als sicher geltenden Anleihen bieten würden, besonders gefragt gewesen. Die größten Zuwächse seien bei osteuropäischen Schuldverschreibungen auszumachen gewesen. So habe sich die inzwischen beeindruckende Rally am polnischen Rentenmarkt weiter fortgesetzt. Anleihen aus Polen hätten, gemessen am JP Morgan Global Bond Index, allein im Dezember 2,4 Prozent an Wert hinzugewonnen. Für das gesamte Jahr habe sich daraus ein Plus von fast 25 Prozent ergeben.

Darüber hinaus seien Anleihen aus Ungarn begehrt gewesen. Das ungarische Verfassungsgericht habe die umstrittene Wählerregistrierung in letzter Instanz gekippt. Ministerpräsident Orban sei deshalb weiterhin versucht, das Verfassungsgericht mit ihm treuen Weggefährten zu besetzen. Bislang sei dies nicht geglückt, sodass sich im Dezember angesichts der hohen Zinsaufschläge Investoren gefunden hätten. Die Nachfrage habe bei zehnjährigen ungarischen Staatsanleihen zu einem Renditerückgang von 6,8 auf 6,1 Prozent geführt. Zum anderen hätten Papiere von Schuldnern mit sehr guter Bonität hingegen mehrheitlich Kursverluste hinnehmen müssen, da Anleger ihre Mittel verstärkt zugunsten von risikoreicheren Anleihen umschichtet hätten.

Die Anlagepolitik im UniEuroAspirant A sei im Dezember von der Investition konstant zufließender neuer Mittel geprägt gewesen. In diesem Zuge seien beispielsweise die Anlagen der Experten in Russland sowohl durch den Zukauf lokaler Anleihen als auch durch Devisengeschäfte in russischen Rubeln erhöht worden. Russland als großer Rohstoffexporteur sollte von der kürzlich erfolgten Lösung des US-amerikanischen Fiscal Cliffs profitieren. Darüber hinaus hätten die Experten ihre Bestände in Euro und US-Dollar denominierten Hartwährungsanleihen aus den Schwellenländern aufgestockt. Diese sollten von der erhöhten globalen Nachfrage nach Emerging-Market-Wertpapieren profitieren. Ihre Betonung auf Positionen dieser Länder hätten die Experten daher im Dezember beibehalten. (Stand vom 31.12.2012) (28.01.2013/fc/a/f)

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