18.01.2013 09:50
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UniEuroRenta EmergingMarkets-Fonds: 2012 Zuwachs von 15,5 Prozent

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit dem UniEuroRenta EmergingMarkets-Fonds (UniEuroRenta EmergingMarkets) können Anleger an den Chancen der aufstrebenden Volkswirtschaften partizipieren, so die Experten von Union Investment.

Aufgrund des anhaltenden Zinsvorsprungs und der fundamental soliden Situation im überwiegenden Teil der Schwellenländer gehe man von der Fortsetzung eines freundlichen Trends bei den EM-Hartwährungsanleihen (Euro oder USD) aus. Die Mittelzuflüsse dürften angesichts der Liquiditätsschwemme seitens der Notenbanken weiter anhalten. Darüber hinaus sollte das Niedrigzinsumfeld in den etablierten Märkten Anleihen aus den Schwellenländern bei der Suche nach Anlagealternativen weiterhin attraktiv erscheinen lassen.

Die Ausfallwahrscheinlichkeiten von EM-Emittenten dürften für 2013 eher gering einzuschätzen sein. Größte Risiken für einen Staatsbankrott bestünden, wie auch im Vorjahr, eher durch den fehlenden politischen Willen, die Schulden zu bedienen, als durch die finanziellen Möglichkeiten der Schwellenländer, ihren Schuldendienst zu tilgen. Daher würden die Experten vor allem die Länder wie Argentinien, Ägypten, die Ukraine und den Libanon weiterhin sehr genau beobachten.

Die Risikoaufschläge gegenüber den als sicher geltenden Staatsanleihen der Industrienationen sollten unvermindert rückläufig sein, wenn auch in langsameren Tempo als bisher und somit die Wertentwicklung unterstützen. Gleichwohl dürfte es schwer werden, an die Wertentwicklung des vergangenen Jahres heranzukommen, als der UniEuroRentaEmerging Markets einen Zuwachs von 15,5 Prozent erzielt habe.

Die Erträge sollten allerdings auskömmlich sein, um die Inflationsraten noch deutlich zu übertreffen. Anders als im vergangenen Jahr dürfte die Wertentwicklung in den einzelnen Ländern jedoch weniger homogen verlaufen, sodass ein erfahrenes Fondsmanagement mehr denn je gefragt sein werde. (Ausgabe vom 17.01.2013) (18.01.2013/fc/a/f)

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