24.01.2013 12:41
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UniEuroSTOXX 50 A:12/2012-Bericht, Werte aus Frankreich und Deutschland weiterhin favorisiert

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der EURO STOXX 50 rückte im Dezember um 2,4 Prozent nach vorn, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniEuroSTOXX 50 A (UniEuroStoxx 50 A).

Hintergrund für die Jahresendrally am europäischen Aktienmarkt seien der wachsende Optimismus für die Weltkonjunktur nach positiven Wirtschaftsdaten aus den USA und Asien sowie neuerliche Fortschrittsmeldungen zur Bewältigung der europäischen Staatsschuldenkrise gewesen. Zum Monatsbeginn hätten die Anleger zunächst die Einigung der Beteiligten auf weitere Hilfen für Griechenland gefeiert. Ziel des Ende November beschlossenen Maßnahmenbündels sei es, die Schuldenquote des Landes bis 2020 deutlich zu senken. Dafür seien unter anderem die Kreditkonditionen vergünstigt worden, außerdem sollten die Gewinne der Europäischen Zentralbank (EZB) aus Griechenland-Engagements künftig nach Athen überwiesen werden.

Zusätzlich habe der Erfolg des kurze Zeit später geglückten Schuldenrückkaufprogramms Athens den Aktienmarkt-Bullen zu neuem Mut verholfen. Dass der von Markit ermittelte weltweit aggregierte Einkaufsmanagerindex im November den zweiten Monat in Folge angestiegen sei und sich der Wachstumsschwelle von 50 Punkten genähert habe, sei eine weitere gute Nachricht gewesen. Noch zuversichtlicher habe dann der deutsche ZEW-Index gestimmt, der im Dezember auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr gestiegen sei. Diesem Optimismus habe selbst der befürchtete Sturz von der US-Fiskalklippe nichts anhaben können.

Der UniEuroSTOXX 50 A sei während des Berichtszeitraums stets voll in Aktienanlagen investiert gewesen. Dabei seien auf Länderebene weiterhin Werte aus Frankreich und Deutschland favorisiert worden, auf die über den gesamten Berichtszeitraum etwa zwei Drittel der Mittel entfallen seien. Mit Abstand seien Anlagen in Spanien mit zuletzt gut 11 Prozent gefolgt. Weitere kleinere Positionen hätten die Portfoliostruktur ergänzt.

Innerhalb der Branchenaufteilung hätten unverändert Finanztitel dominiert. Einen weiteren Investitionsschwerpunkt im Portfolio hätten Konsumgüter dargestellt, gefolgt von Aktien aus den Bereichen Gesundheitswesen, Industrie und Energie. Darüber hinaus hätten weitere Engagements von unter 10 Prozent in anderen Sektoren bestanden. (Stand vom 31.12.2012) (24.01.2013/fc/a/f)

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