-->-->
19.04.2013 14:14
Bewerten
 (0)

UniEuropa-Fonds: 1-3/2013-Bericht, Investitionsquote liegt bei 100 Prozent des Fondsvermögens

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die weltweiten Aktienmärkte konnten im ersten Quartal überwiegend Kursgewinne verzeichnen, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniEuropa .

Trotz konjunktureller und politischen Unsicherheiten habe der MSCI World Index in lokaler Währung gut neun Prozent zulegen können. Als Treiber hätten sich vor allem die Märkte in den USA und in Japan erwiesen, wohingegen in der Eurozone und in den Schwellenländern leichte Kursabschläge zu Buche gestanden hätten.

In Europa habe die Pattsituation in Italien sowie der drohende Staatsbankrott in Zypern die Investorentätigkeit gehemmt. Die vorgezogenen Parlamentswahlen in Italien hätten kein eindeutiges Ergebnis gebracht, die Probleme bei der Regierungsbildung würden drohen, die Reformerfolge der Vergangenheit zunichte zu machen. In Zypern habe eine Staatspleite zwar verhindert werden können, aber die Unsicherheit über die Zukunft des Inselstaats habe das Marktsentiment belastet.

Während des Berichtszeitraums habe die Investitionsquote des UniEuropa überwiegend bei 100 Prozent des Fondsvermögens gelegen. Innerhalb der Länderaufteilung habe sich das Portfoliomanagement auf Aktienanlagen außerhalb der europäischen Währungsunion konzentriert, deren Gewicht sich von anfänglich 54 auf zuletzt 58 Prozent erhöht habe. Im Gegenzug habe sich der Bestand in Titeln aus der Eurozone um drei Prozentpunkte auf letztendlich 41 Prozent reduziert. Hier sei insbesondere der Anteil von Aktien aus den Peripherieländern reduziert worden, nachdem sie sich im vierten Quartal 2012 erfreulich entwickelt hätten.

Auf Branchenebene habe ein besonderes Augenmerk mit 26 Prozent der Aktienanlagen auf Konsumgüterwerte gelegen. Darüber hinaus seien Finanztitel bevorzugt worden, deren Bestand sich jedoch zuletzt deutlich auf nunmehr 18 Prozent reduziert habe. Ferner hätten Investitionen im Bereich Gesundheitswesen mit 17 Prozent einen nennenswerten Anteil am Portfolio ausgemacht. Hier seien in den vergangenen Wochen Positionsaufstockungen erfolgt. Es seien Industrietitel mit 13 Prozent des Aktienvermögens gefolgt. Kleinere Engagements von unter 10 Prozent hätten die Struktur ergänzt. (Stand vom 31.03.2013) (19.04.2013/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->