22.07.2013 14:51
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UniFonds: Q2/2013-Bericht, stets nahezu voll in aktienorientierten Anlagen investiert

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Den Kursgewinnen in der ersten Hälfte des Q2/2013 folgte stärkerer Druck insbesondere im Juni: Mit ihrer Ankündigung, ein Ende der lockeren Geldpolitik in Erwägung zu ziehen, hat die US-Notenbank FED die globalen Aktienmärkte zeitweise auf Talfahrt geschickt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniFonds .

Unter dem Strich habe für das Quartal beim MSCI World Index in lokaler Währung noch ein leichtes Plus von 1,0 Prozent gestanden. Der US-Index Dow Jones Industrial Average habe zum Ende des Berichtszeitraums noch mit 2,3 Prozent im Plus gestanden. Auch der Dax 30 habe einen Wertzuwachs von 2,1 Prozent verzeichnet, während der EURO STOXX 50 0,9 Prozent leichter geschlossen habe.

Der UniFonds sei im zweiten Quartal 2013 stets nahezu voll in aktienorientierten Anlagen investiert gewesen. Zum 30. Juni 2013 habe die Investitionsquote bei 99 Prozent (inklusive Derivate) gelegen. Die Anlagen im Fonds hätten sich ausschließlich auf deutsche Aktien und Zertifikate auf den deutschen Aktienmarkt konzentriert.

Auf Branchenebene hätten zuletzt Werte aus dem Gesundheitswesen dominiert. Darüber hinaus habe ein besonderes Augenmerk auf Aktien aus der Sparte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Konsumtitel gelegen. Es seien Investitionen in Finanz- und Industriewerten gefolgt, wobei die Quote der Finanztitel vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich der Staatsschuldenkrise in Europa zuletzt deutlich geschwankt habe. Weitere kleinere Engagements des Fondsvermögens in anderen Sektoren hätten die Branchenstruktur abgerundet.

Unter Einzeltitelgesichtspunkten seien die zuletzt gesehenen Kursrückgänge zum Aufstocken ausgewählter Titel genutzt worden. So sei es zu Investitionen unter anderem beim Saatguthersteller KWS Saat gekommen. Die Position ersetze nunmehr den abgebauten Bestand von K+S. Ebenso hätten Zukäufe bei den Immobilienfirmen LEG und Deutsche Euroshop stattgefunden.

Darüber hinaus hätten sich die Experten bei Lufthansa, TUI und dem Softwareunternehmen Wincor Nixdorf engagiert. Im Gegenzug seien die beiden Schwergewichte Deutsche Bank und Allianz im Portfolio reduziert worden. (Stand vom 30.06.2013) (22.07.2013/fc/a/f)

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