29.01.2013 09:24
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UniGlobal-Fonds: 12/2012-Bericht, mehr Aktien gekauft als verkauft

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Einigen Widrigkeiten zum Trotz haben die globalen Aktienmärkte den Dezember mit Kursgewinnen beendet, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniGlobal .

Der MSCI World Index habe in lokaler Währung 1,8 Prozent zugelegt. In den USA hätten die mit der Fiskalklippe einhergehenden Unsicherheiten das Geschehen bestimmt. Die Furcht, dass automatisch greifende Ausgabenkürzungen und auslaufende Steuererleichterungen die US-Wirtschaft belasten würden, habe den Bürgern erst mit dem Jahreswechsel genommen werden können. Der Dow Jones Industrial Average Index habe 0,6 Prozent fester geschlossen. In Europa sei der EURO STOXX 50 um 2,4 Prozent vorgerückt. Hintergrund seien unter anderem Fortschrittsmeldungen zur Bewältigung der europäischen Staatsschuldenkrise gewesen.

In Tokio habe das Jahr 2012 mit Kurssprüngen geendet, der Nikkei Index habe um gut zehn Prozent zugelegt. Ausschlaggebend seien der Regierungswechsel und die damit verbundene Aussicht auf eine Lockerung der Geldpolitik gewesen. An den übrigen asiatischen Börsen sei der Jahresausklang ebenfalls freundlich ausgefallen. Gemessen am MSCI Far East (ex Japan) Index habe sich das Monatsplus auf 3,2 Prozent (in lokaler Währung) summiert.

Das Fondsmanagement habe das Portfolio im Dezember moderat angepasst. Unter dem Strich hätten die Experten mehr Aktien gekauft als verkauft. Zu den größten Einzelpositionen, die sie aufgebaut hätten, habe EADS gezählt. Das europäische Luftfahrtunternehmen, das unter anderem Flugzeuge der Marke Airbus herstelle, beschäftige weltweit mehr als 130.000 Mitarbeiter und habe 2011 fast 50 Milliarden Euro umgesetzt. Überdies hätten die Experten Aktien des Versicherungsunternehmens AIA mit Sitz in Hongkong dem Portfolio zugefügt. Durch den wachsenden Wohlstand in vielen Ländern Ostasien und den Ausbau der dortigen Gesundheits- und Sozialsysteme würden sie für die Branche in der Region Potenzial sehen.

Zu den Titeln, die die Experten im Berichtszeitraum abgestoßen hätten, würden unter anderem das US-Minenunternehmen Newmont Mining und der spanische Energiekonzern Repsol zählen. Letzterer habe unlängst ein Restrukturierungsprogramm angekündigt, woraufhin die Aktie deutliche Kursaufschläge verzeichnet habe. Die Experten hätten die Gelegenheit genutzt, um Gewinne zu realisieren.

Die Datenquelle der genannten Finanzindices sei, sofern nicht anders ausgewiesen, Datastream. (Stand vom 31.12.2012) (29.01.2013/fc/a/f)

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