30.01.2013 10:35
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UniKapital -net-Fonds: 12/2012-Bericht, Teilnahme an einer Reihe attraktiver Neuemissionen

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Am europäischen Rentenmarkt setzte sich die freundliche Tendenz der Vormonate fort, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniKapital -net- .

Als stützend habe sich die Einigung über eine Neuregelung der Bankenaufsicht erwiesen. Große und somit systemrelevante Institute würden demnächst von der Europäischen Zentralbank (EZB) überwacht. Dadurch sollten die Gefahren einer Finanzkrise zukünftig frühzeitig erkannt und abgewehrt werden. Für Unruhe habe zwischenzeitlich der Rücktritt von Italiens Ministerpräsidenten Mario Monti gesorgt. Anleger hätten befürchtet, dass Silvio Berlusconi die Wahl nutzen könnte, um wieder mehr Einfluss zu bekommen.

Die Verunsicherung habe allerdings nur kurz gewährt. Berlusconis Partei sei intern zerstritten und liege in den Umfragen abgeschlagen zurück. Ein Großteil der Italiener habe inzwischen die angespannte Haushaltslage erkannt und lasse sich nicht mit abenteuerlichen Wahlversprechen gewinnen. Wenige Tage später seien die Verluste am Rentenmarkt daher wieder aufgeholt gewesen. Montis Rücktritt könnte auch ein Schachzug gewesen sein, um die Zeit zu den ohnehin bald anstehen Wahlen zu verkürzen und so Berlusconi weniger Raum für ein antieuropäisches Wahlprogramm zu geben.

In den folgenden Tagen hätten sowohl Italien als auch Spanien neue Anleihen erfolgreich platzieren können. Bundesanleihen seien trotz der Risikobereitschaft der Anleger weiterhin stark gefragt gewesen und hätten erneut Kursgewinne verzeichnet.

Mit Blick auf die Anlagepolitik habe sich das Management auch im Dezember an einer Reihe attraktiver Neuemissionen aus dem Unternehmensanleihebereich beteiligt. Unter anderem habe man Papiere von Daimler, Volkswagen oder Banco Santander gezeichnet. Darüber hinaus seien im Rahmen des freundlichen Marktumfeldes Staatsanleihen sowohl aus Spanien und Italien als auch aus Deutschland erworben worden. Zudem habe man einige Währungsgeschäfte im US-Dollar, im Japanischen Yen sowie im Britischen Pfund getätigt. (Stand vom 31.12.2012) (30.01.2013/fc/a/f)

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