UniRak 02/11-Bericht
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Im Februar blieb der Aktienanteil des UniRak weiterhin übergewichtet, während die Rentenquote dementsprechend untergewichtet war, so die Experten von Union Investment.
Auf der Aktienseite seien Gewinnmitnahmen bei zwei Titeln erfolgt, die zuletzt deutliche Kurszuwächse hätten erzielen können. So hätten sich die Experten von der Position in der kanadischen Börse TMX Group getrennt, nachdem das Unternehmen seine Fusionsabsichten mit der London Stock Exchange bekannt gegeben habe. Darüber hinaus seien die Bestände in dem Bekleidungshersteller Timberland verkauft worden. Die jüngsten Quartalszahlen des Unternehmens hätten deutlich über den Markterwartungen gelegen.
Im Gegenzug hätten die Experten die Positionen in Henkel Vorzugs- und Stammaktien aufgestockt. Das Jahr 2010 sei für Henkel sehr erfolgreich verlaufen und das Management habe bekannt gegeben, dass es auch für das laufende Jahr zuversichtlich sei. Neu aufgenommen worden seien zudem die Aktien des traditionsreichen Schweizer Zementherstellers Holcim und des amerikanischen Wohnungsbaukonzerns D.R. Horton.
Auf der Rentenseite sei die Struktur des Portfolios im Großen und Ganzen unverändert geblieben. Dabei habe das Fondsmanagement an der bestehenden Anlagestrategie festgehalten, die einen besonderen Akzent auf höher verzinsliche Rententitel setze.
Im Februar habe das Fondsmanagement die Position in US-Dollar gegenüber dem Euro weiter abgebaut, was sich angesichts der jüngsten Euro-Aufwertung als vorteilhaft erwiesen habe. Darüber hinaus sei das Engagement in der spanischen Förderbank ICO (Instituto de Crédito Oficial) in der Erwartung aufgestockt worden, dass Spanien mit der Konsolidierung der Staatsfinanzen erfolgreich sein werde. Die ICO-Anleihe biete eine vergleichsweise hohe Verzinsung. Die durchschnittliche Kapitalbindung (Duration) des Portfolios sei im Berichtsmonat erneut ausgesprochen kurz gehalten worden. (Stand vom 28.02.2011) (14.04.2011/fc/a/f)


