29.07.2013 14:30
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UniSector: BasicIndustries A-Fonds: 06/2013-Bericht, verschiedene Verkäufe getätigt

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit ihrer Ankündigung, ein Ende der lockeren Geldpolitik in Erwägung zu ziehen, hat die US-Notenbank FED im Juni die globalen Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniSector: BasicIndustries A .

Der MSCI World Index habe im Berichtszeitraum in lokaler Währung 2,6 Prozent eingebüßt und der für die Schwellenländer maßgebliche MSCI Emerging Markets sogar 5,5 Prozent leichter geschlossen. An den Rohstoffmärkten hätten alle Sektoren außer Mineralöl ebenfalls Verluste hinnehmen müssen.

Im Juni habe das Fondsmanagement des UniSector: BasicIndustries A verschiedene Verkäufe getätigt. Dabei habe es sich vollständig von dem Engagement in dem österreichischen Stahlkonzern voestalpine getrennt. Hintergrund sei die schwierige Situation in der Stahlbranche gewesen. Gänzlich aufgelöst worden seien zudem die Bestände in dem Schweizer Zementhersteller Holcim. Der Konzern sei geschäftlich relativ stark in den aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets) engagiert, die derzeit teilweise unter einer deutlichen Konjunkturabkühlung leiden würden.

Darüber hinaus habe das Fondsmanagement zahlreiche Positionsreduzierungen vorgenommen. So etwa in British American Tobacco (BAT), dem weltweit zweitgrößten privatwirtschaftlichen Tabakunternehmen, das für Marken wie Gitanes, Dunhill, Kent oder HB bekannt sei. Weitere Bestandsminderungen hätten sich auf das dänische Biotechnologieunternehmen Novozymes, die Mineralölkonzerne Total (Frankreich) und Chevron (USA), den australisch-britischen Rohstoffriesen BHP Billiton sowie den russischen Kaliproduzenten Uralkali konzentriert.

Auf der Kaufseite hingegen hätten vor dem Hintergrund der erfolgreichen Luftfahrtmesse Le Bourget in Paris Zulieferunternehmen für die Flugzeugbranche gestanden. Hier sei es zu einer Positionsausweitung in den US-Gesellschaften Precision Castparts und TransDigm Group gekommen.

Darüber hinaus hätten die Experten das Engagement in DS Smith ausgebaut, einem britischen, international tätigen Unternehmen der Verpackungsindustrie. Der Markt für Verpackungspapier sei stabil und Analysten würden bei DS Smith Wachstumspotenzial sehen. Schließlich hätten die Experten die Position in LyondellBasell Industries vergrößert, dem weltweit drittgrößten Chemieunternehmen und gleichzeitig dem bedeutendsten Produzenten von Polyolefinen. (Stand vom 30.06.2013) (29.07.2013/fc/a/f)

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