28.12.2012 09:36
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UniWirtschaftsAspirant-Fonds: 11/2012-Bericht, Wertsteigerung von 0,5 Prozent

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Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im November traten die Märkte für kurz laufende Lokalmarktanleihen weitgehend auf der Stelle, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniWirtschaftsAspirant .

Der hierfür richtungsweisende JP Morgan ELMI+ habe den Berichtsmonat mit einem leichten Plus in Höhe von 0,4 Prozent geschlossen. In den ersten beiden Wochen sei es zunächst zu Verlusten von gut einem Prozent gekommen. Zum einen habe die Problematik um das US-amerikanische "fiscal cliff" belastet. Hierbei drohe zum Jahreswechsel 2012/2013 ein Wegfall von Steuervergünstigungen bei gleichzeitig eintretenden Kürzungen im US-Haushalt. Die Marktteilnehmer würden im Falle eines Scheiterns der anhaltenden Verhandlungen durch die politischen Entscheidungsträger schwere negative Folgen für die US-Wirtschaft erwarten.

Darüber hinaus habe die politische Lage in Nahost und die Verhandlungen zur Schuldensituation in Griechenland zu einer vorübergehenden Stimmungseintrübung geführt. Zum Monatsende hin hätten jedoch im Rahmen einer zunehmenden Risikobereitschaft seitens der Anleger die Verluste wieder aufgeholt werden können.

Die EM-Rentenmärkte hätten auch im November weitere Mittelzuflüsse verbucht. Hiervon hätten dieses Mal in erster Linie die lokalen Märkte profitiert. Hieran habe auch der UniWirtschaftsAspirant partizipiert. Die dem Fonds zufließenden Mittel seien beispielsweise am Markt für Neuemissionen investiert worden. Hier sei im Berichtsmonat eine Vielzahl neuer Papiere zu beobachten gewesen. Das Management habe sich hierbei an der erfolgreichen Platzierung einer Anleihe von America Movil mit zehn Jahren Laufzeit, begeben in mexikanischen Pesos, beteiligt.

Darüber hinaus seien weitere Anleihen mit kurzen Laufzeiten aus den Philippinen, Thailand, der Türkei, Ungarn und Mexiko am Markt erworben worden. Zudem hätten die Experten eine KfW-Anleihe in Chinesischen Renminbi (CNH) erworben. Weiter hätten sie das attraktive Zinsniveau in Südafrika genutzt, um einige länger laufende Staatspapiere in das Portfolio aufzunehmen. Die Ratingheraufstufung von Nigeria auf BB- von B+ habe die Experten zudem veranlasst, ihre kleinere Beimischung an der Nigerianischen Naira auszubauen. Im Gegenzug hätten sich die Experten von polnischen Staatsanleihen getrennt, nachdem diese eine sehr erfreuliche Wertentwicklung erzielt hätten. Deren Bestände seien daher im Berichtsmonat deutlich reduziert worden.

Mit Blick auf die Währungsengagements sei im November vor allem an den Beständen im Brasilianischen Real, im Russischen Rubel sowie im Südafrikanischen Rand festgehalten worden. Zurückhaltung übten die Experten von Union Investment hingegen bei Positionierungen im Israelischen Schekel, der Tschechischen Krone und dem Argentinischen Peso. Letzterer sei vor allem vom Gerichtsverfahren in den USA zum Umgang mit den Altanleihen belastet worden. Im Rahmen seitwärts tendierender Lokalmärkte habe der UniWirtschaftsAspirant im November 0,5 Prozent hinzugewinnen können. Der Wertzuwachs seit Jahresbeginn habe sich damit zum Monatsende auf plus 6,5 Prozent belaufen. (Stand vom 30.11.2012) (28.12.2012/fc/a/f)

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