24.01.2013 11:45
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Zeus Strategie Fund gehört als Basisinvestment in jedes Depot

Vaduz (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Zeus Strategie Fund besteht darin, in ein weltweit diversifiziertes Wertschriftenportfolio zu investieren, so die Experten vom "Geldbrief".

Das Portfolio werde aktiv gemanaged unter schwerpunktmäßigem Einsatz passiver Indexprodukte wie ETFs, Bonus-Zertifikate und Discount-Zertifikate. Die langfristig ausgerichtete Anlagepolitik basiere auf den Erkenntnissen der nobelpreisgekrönten Modernen Portfolio-Theorie der amerikanischen Finanzökonomen Harry Markowitz, William Sharpe und Merton Miller. Der langfristige Anlageerfolg solle ergänzend durch eine gezielte Buy-and-Hold-Strategie und damit verbundene geringe (Transaktions-)Kosten optimiert werden.

Der Auftakt für das Börsenjahr 2013 sei bislang furios verlaufen und deute rein statistisch betrachtet erneut auf einen positiven Verlauf hin. Sei der S&P 500-Index während der ersten fünf Handelstage eines Jahres mit einem Plus gestartet, hätten auch die restlichen Monate mit einer Wahrscheinlichkeit von 81 Prozent in den vergangenen 50 Jahren ein starkes Aktienjahr gebracht. Eine Garantie für Kursgewinne habe man dadurch natürlich nicht, aber immerhin spreche das Gesetz der Wahrscheinlichkeit für ein weiteres gutes Anlagejahr am Aktienmarkt.

Gestützt werde die Theorie auch durch den positiven Nachrichtenfluss aus den USA. So seien die Neubaubeginne im Dezember um 12,1 Prozent gestiegen, was deutlich über den Erwartungen gelegen habe. Im gesamten Jahresverlauf 2012 habe die Neubauaktivität den höchsten Wert seit 2008 erreicht. Am Arbeitsmarkt zeichne sich ebenfalls eine kontinuierliche Verbesserung ab. Während die Arbeitslosenanträge das tiefste Niveau seit fünf Jahren erreicht hätten, hätten 70 Prozent der Unternehmensabschlüsse im vierten Quartal positiv überraschen können.

Wieder auf den Pfad des Wachstums scheine auch China zurückgefunden zu haben. Nach insgesamt sieben Quartalen mit schwachen Konjunkturdaten habe sich das Reich der Mitte im vierten Quartal 2012 mit einem Plus von 7,9 Prozent zurückgemeldet, was leicht über den Schätzungen der Analysten gelegen habe. Auch Chinas Exportmotor komme wieder in Schwung und im Dezember sei ein kräftiger Zuwachs von 14,2 Prozent ausgewiesen worden.

Im Grunde liege es auf der Hand: Gerate Griechenland ins Wanken, komme auch der kleine Nachbar Zypern in Schwierigkeiten. Die ausgeprägte wirtschaftliche Verflechtung mit dem "größeren Bruder" sowie ein überdimensioniertes Bankensystem würden ihren Tribut fordern. Bis zu 18 Milliarden Euro an benötigten Hilfen von der Troika (EU, EZB, IWF) stünden im Raum. Besonders heikel in diesem Zusammenhang: Viele Milliarden Euro vor allem aus dubiosen russischen Quellen (Geldwäsche!) würden auf zypriotischen Banken parken. Führende deutsche Politiker würden deshalb eine Zustimmung des Deutschen Bundestages zu einem Hilfspaket für Zypern in weiter Ferne sehen. Doch genau das sei gerade die Chance der Politik, Vertrauen zurückzugewinnen.

Die Vermutung der Experten: Zypern bekomme keine Hilfsgelder, da das Land nicht systemrelevant für die Eurozone sei. An der Frankfurter Börse seien zum Beispiel nur Anleihen im Volumen von 4,5 Milliarden Euro notiert. Die Verweigerung, Zypern zu alimentieren, wäre ein klares Signal an die Märkte. Keine Rettung jedes Landes um jeden Preis, sondern die Fokussierung auf systemrelevante Schuldner (Spanien, Italien). Auch Slowenien müsste dann wohl bald die Eurozone verlassen. Damit könnte ein wichtiger Markstein in der gesamten Schuldenkrise gesetzt werden. Und die Börse? Kein Crash, sondern eine Hausse wäre die Folge!

Auf heißen Kohlen würden zu Jahresbeginn viele Finanzinvestoren sitzen. Die Staatsschulden- und Bankenkrise mache es immer schwieriger, die in den Boomzeiten erworbenen Beteiligungen wieder zu veräußern. Der Markt für Börsengänge (IPO) sei mittlerweile zu einem Käufermarkt mutiert, in dem die Anleger die Bedingungen diktieren würden. Letztere seien mit der Zeit anspruchsvoller geworden und möchten nur in Unternehmen investieren, die solide Bilanzen und nachhaltige Cashflows vorweisen könnten. Doch die Rahmenbedingungen seien schwierig, da sich viele potenzielle Käufer angesichts der unsicheren Konjunkturlage und unsicherer Finanzierung (Bankenkrise!) mit Käufen zurückhalten würden.

Komme es dennoch zu Börsengängen, könnten Privatanleger Schnäppchen machen (Talanx im Musterdepot TOP TEN, bislang +17,75% Kursgewinn). Interessante Unternehmen, die 2013 in der Pipeline für eine Börsennotiz stünden, seien der Gabelstaplerkonzern Kion (die ehemalige Linde-Sparte), der Spezialchemiekonzern Evonik, der Hersteller von Tiefkühlkost Iglo sowie der Immobilienkonzern LEG Immobilien.

Die Experten würden den möglichen Erfolg etwaiger Börsengänge sehr genau beobachten, da diese ihnen wertvolle Informationen über die gesamte Börsenverfassung geben würden (Stimmungsindikator!). Ihre Prognose: Klasse gehe vor Masse. Viele Transaktionen würden wohl außerbörslich abgewickelt werden, da IPOs in diesen Zeiten schwer zu organisieren seien und die spätere Börsennotiz die oft ungeliebte Abhängigkeit vom Kapitalmarkt manifestiere. Dann würden interessierte Kleinanleger bei attraktiven Unternehmen in die Röhre schauen.

Der Zeus Strategie Fund gehöre als Basisinvestment in jedes Depot. Spektakuläre Kursgewinne dürften Anleger bei einem sicherheitsorientierten internationalen Mischfonds wie dem Zeus Strategie Fund nicht erwarten. Aber sie sollten erwarten dürfen, dass er nicht schlechter abschneide als die Weltaktien-Märkte. Das sei langfristig schon eine hervorragende Managementleistung. Denn nur etwa 20% aller Fonds würden es schaffen, langfristig besser zu sein als der Vergleichsindex - wohlgemerkt nach Kosten. Anleger könnten den Zeus Strategie Fund bei jeder Bank kaufen. (Stand vom 28.12.2012) (24.01.2013/fc/a/f)

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