25.02.2013 09:15
Bewerten
 (0)

Zitat der Woche von AXA Investment Managers über die britische Wirtschaft

„Schwaches Wachstum, eine Teuerungsrate über dem Inflationsziel sowie eine schwierige Haushaltslage, ein immer noch teilweise verstaatlichter Bankensektor, ein angeschlagener Immobilienmarkt und eine Arbeitslosenrate, die trotz Schaffung neuer Arbeitsplätze immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau liegt – so sieht derzeit die britische Wirtschaft aus“, so Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA IM.

„Zweifellos haben andere Länder mit schwierigeren Problemen zu kämpfen, doch es spricht einiges dafür, dass diese wirksamer angegangen werden. So mag es geradezu ketzerisch klingen, aber die haushaltspolitischen Anpassungen, die in vielen Teilen Europas stattfinden, sowie die Stärkung der Steuerungsmechanismen im gemeinsamen Währungsraum könnten langfristig ein weitaus stabileres finanzwirtschaftliches Umfeld bedeuten. Vielleicht werden die Briten für ein Verbleiben in der EU stimmen. So manch einer würde vielleicht auch lieber Teil der Euro-Gemeinschaft sein. Wer weiß. Eins ist jedoch klar: Der Markt spricht eine deutliche Sprache. Seit letztem Sommer haben spanische Staatsanleihen durchweg besser als Gilts abgeschnitten und das Pfund hat fast 12 Prozent gegenüber dem Euro eingebüßt. Mit Beginn dieser politisch interessanten Periode in Großbritannien könnten sich diese negativen Trends durchaus fortsetzen.“

powered by
€uro FundResearch

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt fast 3 Prozent fester -- Deutsche Bank vor Postbank-Verkauf? -- Daimler-Partner BYD verliert 50-Prozent -- United Internet, QSC im Fokus

IPO: Samsungs De-facto-Holding mit erfolgreichem Börsengang. sieht im kommenden Jahr deutliches Wachstum. Uralkali weitet Produktion aus. Zynga hofft auf Bugs Bunny & Co. EZB veröffentlicht Sitzungsprotokolle nach vier Wochen. Bundestag stellt sich hinter Kreditlinie für Griechenland. Daimler legt 600 Millionen Euro wegen Kartellverfahren zurück.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige