22.02.2013 09:40
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hausInvest-News - Ausgabe 2/2013

Vermietungserfolg im Mailänder Objekt Torre Alfa. Private Fondsanleger setzen auf Immobilien. Offene Immobilienfonds investieren 2012 über vier Milliarden Euro. Drei deutsche Städte unter den Top 10 Europas. Umsätze im globalen Investmentmarkt dürften 2013 steigen.

Vermietungserfolg im Mailänder Objekt Torre Alfa

Langfristig an bonitätsstarke Partner vermietete Objekte sind ein wesentliches Ziel des Assetmanagements für einen Offenen Immobilienfonds wie hausInvest. Die hohe Ausstattungs- und Standortqualität der Immobilien schafft gute Voraussetzungen, um neue Mieter zu gewinnen oder aktuellen Nutzern die Entscheidung über eine Vertragsverlängerung zu erleichtern.

So kann hausInvest in der Mailänder Büroimmobilie Torre Alfa für weitere sechs Jahre auf den Hauptmieter Eniservizi zählen. Nunmehr bis zum Jahresende 2018 wird das zum Energiekonzern Eni gehörende Unternehmen mit rund 12.300 Quadratmetern knapp 60 Prozent der dortigen Flächen belegen.

Der Torre Alfa war 2003 fertig gestellt und 2007 von der Commerz Real für das Portfolio des hausInvest erworben worden. Insgesamt umfasst das Gebäude auf zehn Etagen rund 21.000 Quadratmeter Bürofläche. Direkt im südöstlichen Mailänder Teilmarkt San Donato Milanese gelegen, zeichnet sich der Standort vor allem durch seine verkehrsgünstige Lage und die Nähe zum Flughafen Linate aus.

Private Fondsanleger setzen auf Immobilien

Was die Kenntnisse über Investmentfonds angeht, fühlen sich die Deutschen so kompetent wie nie zuvor seit Beginn der Finanzkrise. Dies ergab eine jährliche, von AXA Investment Managers in Auftrag gegebene bevölkerungsrepräsentative Befragung der TNS Infratest über die Einstellung privater Anleger gegenüber Investmentfonds. Zudem ist die Zahl der Fondsbesitzer erstmals seit 2008 wieder gestiegen – auf 19 Prozent. Die Immobilienaffinität hat sich ebenfalls gesteigert. Aktuell haben 23 Prozent der Befragten Immobilieninvestments im Depot. Zukünftig würde aber sogar jeder Dritte bei Fondsinvestments auf Immobilien setzen. Bei Aktien ist hingegen ein Abwärtstrend zu beobachten. Zwar besitzen zur Zeit etwa 57 Prozent der Deutschen Aktien, jedoch würden zukünftig nur noch 40 Prozent diese Anlageform wählen. Grund hierfür ist das weiterhin wachsende Sicherheitsbedürfnis der Anleger.

Ähnliche Ergebnisse konnten auch in den südlichen Nachbarländern festgestellt werden. In Österreich erhalten Immobilien zusammen mit Rentenpapieren in absoluten Zahlen die meisten Nennungen, und auch für Schweizer sind vor allem Immobilienfonds interessant.

Offene Immobilienfonds investieren 2012 über vier Milliarden Euro

Laut den Fondsanalysten von Scope flossen die in 2012 von den verbliebenen aktiven 21 Offenen Immobilienfonds getätigten Investitionen vorwiegend in europäische Immobilien. Rund ein Drittel des Gesamtinvestitionsvolumens von 4,3 Milliarden Euro entfiel hierbei auf Deutschland. Mit rund 750 Millionen Euro war Osteuropa die zweitwichtigste Investitionsregion. Vor allem Polen rückte dabei stärker in den Fokus. In Großbritannien (etwa 740 Millionen Euro) und Frankreich (rund 625 Millionen Euro) wurden ebenfalls größere Investitionen getätigt. Und auch die USA wurden für Offene Immobilienfonds wieder interessanter. Hier wurden Transaktionen im Wert von rund 400 Millionen Euro verzeichnet.

Drei deutsche Städte unter den Top 10 Europas

Die deutschen Städte München, Berlin und Hamburg gehören laut einer aktuellen Studie des Urban Land Institute (ULI) und von PriceWaterhouseCoopers (PWC) zu den zehn beliebtesten Investitionsstandorten Europas. München belegt hierbei den ersten Platz und verwies den Vorjahressieger Istanbul auf Platz vier. Berlin konnte sich den zweiten Rang sichern, gefolgt von London. Hamburg schaffte es auf den fünften und Paris auf den sechsten Platz. Somit konnten alle drei deutschen Städte ihre Position gegenüber dem Vorjahr verbessern. Auch Frankfurt am Main konnte mit einem guten elften Platz überzeugen. Gepunktet haben die Städte vor allem mit belastbaren Marktbedingungen und einer guten Mikro-Konjunktur.

Umsätze im globalen Investmentmarkt dürften 2013 steigen

Im Jahr 2012 zeigte sich der globale Markt für Gewerbeimmobilien weitgehend stabil. Zu diesem Ergebnis kam Jones Lang LaSalle (JLL). Das Transaktionsvolumen belief sich den Angaben zufolge auf 436 Milliarden US-Dollar, was in etwa dem Wert von 2011 entspricht. Grund für das konstante Ergebnis war vor allem ein starkes viertes Quartal, welches mit 141 Milliarden US-Dollar eine deutliche Steigerung zum dritten Quartal 2012 (100 Milliarden US-Dollar) verbuchen konnte. Auch gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres , das bei 119 Milliarden US-Dollar lag, konnte das Ergebnis verbessert werden. JLL sieht hierin ein gutes Vorzeichen für die Zukunft. Die Zunahme der globalen Transaktionen im Jahr 2012 deutet darauf hin, dass die Immobilienmärkte aus der Erholungs- in die Wachstumsphase übertreten. Aus diesem Grund erwartet JLL für das Jahr 2013 ein Gesamtvolumen zwischen 450 und 500 Milliarden US-Dollar.

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