pulse invest - Absolute MM Fondsporträt
München (aktiencheck.de AG) - Der pulse invest - Absolute MM (ISIN LU0307005388/ WKN A0MVSU) wird anhand eines Computermodells gemanagt, so die Experten von "FundResearch".
Die Erfolge seien beeindruckend. Ein Lichtblick für Aktienanleger: Trotz Totalabsturz an den Börsen gebe es immer noch Produkte, mit denen sich Geld verdienen lasse. Der Aktienfonds pulse invest - Absolute MM sei so eine Ausnahmeerscheinung. In zwölf Monaten habe er knapp 21 Prozent an Wert gewonnen. Eine beeindruckende Leistung. Vor allem, wenn man sich die Entwicklung des MSCI World im gleichen Zeitraum vor Augen halte: Der Index habe gut 27 Prozent verloren.
Diesen Erfolg hätten die Stuttgarter Anlageberater Gerd Jung und Stefan Knöppler ihrem Computer zu verdanken. Mittels eines selbstentwickelten Trendfolge-ähnlichen Computermodells namens Money-Management-Konzept (MM) würden Kauf- und Verkaufssignale errechnet. "Das Modell handelt, als wenn alle Bewegungen an den Börsen zufällig wären, und investiert völlig prognosefrei in die Aktien, die sich aktuell am besten entwickeln", erläutere Knöppler das Prinzip. Die Computeranalyse erfolge täglich, umgeschichtet werde dann, wenn es nötig sei.
"MM" bestehe aus zwei Komponenten: Die Basis seien Euroland-Aktien, die 90 Prozent des Portfolios ausmachen würden. Später solle das Anlageuniversum auf weltweite Aktien erweitert werden. Die zweite Komponente seien Terminkontrakte, die der Absicherung dienen würden. "Das System analysiert weder Märkte noch Kurshistorien, sondern trifft seine Anlageentscheidungen ausschließlich auf Money Management basierenden Regeln. Die Aktien befinden sich praktisch in einem Wettbewerb um die vorhandenen Anlagegelder, bei dem sich die Stärksten durchsetzen", erkläre Jung.
Fundamentale Daten würden hingegen keine Rolle spielen. Gehe es an den Aktienmärkten nach unten, könnten die Terminkontrakte dazu eingesetzt werden, Leerverkäufe zu simulieren - eine Methode, mit der sich bei fallenden Kursen Geld verdienen lasse. Zusätzlich zu den Terminkontrakten würden Stopp-Loss-Marken zur Risikokontrolle eingesetzt: Bei einer bestimmten Verlusthöhe würden die betroffenen Titel automatisch verkauft. "Wir wollen ein System, dass gleichzeitig mit den Kauf- und Verkaufssignalen die Höhe der Verluste kontrolliert. Auf Einzeltitelebene arbeiten wir mit Stopp-Limits, während die Absicherung des Marktrisikos über Index-Futures erfolgt", fasse Jung zusammen.
Was der Computer errechne, werde bedingungslos umgesetzt. Festgelegte Obergrenzen für Einzelwerte-, Branchen oder Ländergewichtungen gebe es nicht. Was gut laufe, werde aufgestockt, was schlecht laufe, verkauft. Da der Fonds als Absolute-Return-Produkt angelegt sei, sei es das Ziel, positive Renditen zu erwirtschaften, auch wenn es an den Börsen krache. Der gute Start mache Hoffnung, dass dies gelingen werde.
Der pulse invest - Absolute MM ist zwar noch jung, doch das Money-Management-Konzept wird bereits seit zehn Jahren für institutionelle Kunden eingesetzt und ist schon in allen Börsenphasen erfolgreich erprobt worden, so die Experten von "FundResearch". (Ausgabe vom 01.07.2009) (02.07.2009/fc/a/f)


