aktualisiert: 13.08.2012 16:04
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FondsNote: Deutsche Aufsteiger

Deka, DWS oder Flossbach behaupten sich trotz Krise
€uroFondsNote
Ob Deka, DWS oder Flossbach – deutsche Fondsanbieter manövrieren ihre Produkte relativ erfolgreich durch die Krise. Aber auch ein Brite gewinnt.
von Jörn Kränicke, €uro am Sonntag

Das einzig Konstante ist die Veränderung — diese Binsenweisheit gilt seit einigen Monaten für die Fondsanbieter Deka und DWS. Stets haben die beiden deutschen Anbieter die größte Bewegung bei den Fondsnoten von €uro und €uro am Sonntag erlebt. Auch im August bleibt das so, und erfreulicherweise zeigt der Trend nach oben: Bei der Deka wurden vier Fonds hoch- und zwei abgestuft. Noch besser steht die DWS da. Neun ihrer Fonds sind gestiegen, nur vier wurden abgestuft.

Von der DWS stammt auch der Aufsteiger DWS Russia. Mit einem Volumen von 580 Millionen Euro gehört er immer noch zu den größten Russland-Fonds. Dank Fondsmanager Odeniyaz Dzhaparov ist er auch wieder einer der erfolgreicheren. Denn Dzhaparov ist es gelungen, den DWS Russia mit einem Plus von über 65 Prozent wieder auf Kurs zu bringen. Der Fonds, der Ende 2008 eine heftige Schwächephase durchlebt hat, wurde wieder auf FondsNote 2 hochgestuft. Er investiert in Aktien russischer Unternehmen jeder Größe. Rund die Hälfte der Papiere stammt aus dem Energiesektor.

Auf Erfolgskurs ist auch Bert Flossbach, €uro-Fondsmanager 2012. Alle zehn bewerteten Fonds des Vermögensverwalters tragen die Note 1 oder 2. Und mit dem defensiven Mischfonds — FVS Ausgewogen — ist ein weiterer Einser-Fonds hinzugekommen. Damit zeigen die Kölner, dass sie alle Anlageklassen beherrschen, egal ob Aktien-, Misch- oder Wandelanleihefonds. Klasse zeigte in den vergangenen vier Jahren auch Stuart Rhodes, Manager des M & G Global Dividend. Der Shootingstar macht den arrivierten Managern der britischen Fondsgesellschaft wie Tom Dobell und Graham French Konkurrenz im eigenen Haus. Sein Fonds schaffte es bei der ersten Bewertung auf Anhieb auf Note 1. Rhodes verwaltet mittlerweile über vier Milliarden Euro.

Kein Wunder, funktioniert seine Dividendenstrategie bisher doch ausgezeichnet. Statt Werte zu kaufen, die aktuell zu den Ausschüttungskönigen gehören, setzt Rhodes vor allem auf dividendenstarke Unternehmen, die auch ein hohes Gewinnwachstum aufweisen. Denn nur so bestehen auch Chancen auf Kurssteigerungen.
Aufsteiger, Absteiger und Neubewertungen (pdf)

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