12.03.2013 12:27
Bewerten
 (1)

Regierung: Arbeitslosigkeit sinkt bis 2017 auf 2,8 Millionen

Deutscher Arbeitsmarkt
Die Bundesregierung erwartet bis zum Jahr 2017 eine weitere Erholung auf dem Arbeitsmarkt.
"Die Zahl der Arbeitslosen wird bis zum Jahr 2017 voraussichtlich auf ein Niveau von rund 2,8 Millionen sinken", heißt es in der Kabinettvorlage für die Haushalts-Eckwerte, die am Mittwoch beschlossen werden sollen. 2012 lag die Arbeitslosigkeit im Jahresschnitt bei rund 2,9 Millionen.

    Beim realen Wirtschaftswachstum geht der Bund bis 2017 von einer durchschnittlichen Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5 Prozent pro Jahr aus. Nach einem BIP-Plus von 0,4 Prozent im laufenden Jahr kalkuliert die Regierung 2014 mit einem Wachstum von 1,6 Prozent. Nach der "Konjunkturdelle" im Winterhalbjahr 2012/2013 dürfte die Wirtschaft nun ab dem Frühjahr wahrscheinlich wieder spürbar an Schwung gewinnen.

    Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums zeichnet sich auch im Euro-Raum eine leichte Verbesserung ab, obwohl einige Länder in der Rezession stecken. Die hohe Verunsicherung durch die Euro-Schuldenkrise habe sich vorerst abgeschwächt. Um das Vertrauen zu festigen, dürfe der europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht aufgeweicht werden. "Denn die Risiken sind weiterhin hoch."/tb/DP/jkr

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt mit deutlichem Verlust -- Dow schließt kaum bewegt -- Griechen bitten IWF angeblich um Zahlungsaufschub -- Eurogruppe berät am Mittwoch weiter -- Apple, Sony, Microsoft im Fokus

Evotec enttäuscht: Alzheimer-Wirkstoffkandidat verfehlt wichtiges Ziel. Maschinenbauer Manz senkt Jahresprognosen. Airbus erhält Großauftrag aus China. Insider: Eurogruppe gibt Hellas keine Finanzhilfe für IWF-Tranche. Kion hat Kampf um Unicarriers vorerst verloren. Griechen stecken ihr Geld in britische Goldmünzen.
Womit verdienten die Milliardäre ihr erstes Geld?

Wer spielt oben mit?

Heute sind sie Milliardäre

Umfrage

Grexit droht: Wird Griechenland aus der Euro-Währungsunion austreten?