12.08.2012 01:00
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Girokonten: Durch einen Wechsel bares Geld sparen

Dispo & Co.: Girokonten: Durch einen Wechsel bares Geld sparen | Nachricht | finanzen.net
Dispo & Co.
Girokonten sind viel zu teuer – das stellen viele Verbraucher fest, wenn sie den Preisvergleich wagen und die Konditionen ihrer Bank mit denen der preisgünstigen Marktführer vergleichen.
Warum manche Konten so teuer sind und wie Sie sparen, das erfahren Sie hier.

Grundgebühren

Tatsächlich verlangen nicht wenige Filialbanken happige Grundgebühren. Die Deutsche Bank z. B. verlangt für ihr AktivKonto rund 60 Euro im Jahr. Wenn Sie ein solches Konto haben, bei dem Grundgebühren berechnet werden, satteln Sie um auf ein gebührenfreies Modell. Unser Girokontenvergleich unter zeigt, dass es jede Menge kostenfreie Girokonten gibt.

Buchungsposten

Neben den Grundgebühren langen einige Banken auch bei einzelnen Buchungsposten zu – beleghafte Überweisungen, die Sie direkt am Schalter abgeben, werden dann ebenso einzeln berechnet wie bei einigen Banken auch Online-Transaktionen. Vorsicht also, dass Ihr Konto hier nicht zum Groschen-Grab wird.

Geldabheben

Der Gang zum Geldautomaten ist für alle mittlerweile eine Selbstverständlichkeit – leider oft auch eine teure. Denn schon 10 Besuche an „fremden“ Geldautomaten schlagen im Jahr mit bis zu 50 Euro Gebühren zu Buche. Hier helfen Banken, die entweder ein dichtes Filialnetz haben oder Bankenverbünden angehören − wie der Cash Group (Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, HypoVereinsbank) oder dem sogenannten Cash Pool (mit den Instituten BB-Bank, Degussa Bank, SEB, Santander, Targobank und weiteren). Manche Banken bieten auch im Konto inbegriffene Kreditkarten an, mit denen Sie gebührenfrei im Euroraum (ING-Diba) oder sogar weltweit (DKB Bank) Geld abheben können.

Kartengebühren

Kredit- und Maestrokarten bieten viele Banken nicht kostenfrei als Zugabe zum Konto an – ganz im Gegenteil. Kreditkarten kosten je nach Institut bis zu 40 Euro zusätzlich im Jahr – ohne dass die Karten Zusatzleistungen bieten oder dass eine Partnerkarte inbegriffen wäre. Nur bei Mindestumsätzen mit den Kreditkarten entfallen die Gebühren ganz oder zum Teil – hier hilft nur der Blick ins Kleingedruckte. Aber auch hier gilt: Es gibt viele Banken, die Kreditkarten kostenlos als Zugabe anbieten – oder aber Sie entscheiden sich für eine Kreditkarte eines anderen Anbieters, die es auch kostenlos gibt.

Dispokredite

Wenn Sie Ihr Konto häufiger überziehen (müssen), treiben die Dispo-Kosten die Gebühren oft „über Gebühr“ in die Höhe. Über 8 % Dispozins ist als teuer anzusehen – und manche Banken verlangen bis zu 16 % Überziehungszinsen. Wenn Ihr Konto häufiger in die roten Zahlen rutscht, hilft nur eins: Wählen Sie eine der Banken, die ein Girokonto mit niedrigem Überziehungszins anbietet.

Tipp: Mehr zum Thema Finanzen unter optimal-absichern.de.

Bildquellen: istock/Roman Milert
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