09.01.2013 18:45
Bewerten
 (3)

EU-Finanzminister wollen Finanztransaktionssteuer im Februar beschließen

Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in einigen EU-Staaten kommt voran. Sie soll bei dem Treffen der EU-Finanzminister am 12. Februar beschlossen werden, erfuhr das Handelsblatt aus deutschen Regierungskreisen. Mindestens elf EU-Staaten würden der Steuer zustimmen, hieß es.

   Den Angaben zufolge sollte der Beschuss eigentlich bereits bei der Sitzung der EU-Finanzminister am 22. Januar gefasst werden. Doch Deutschland und Frankreich haben eine Verschiebung durchgesetzt. Denn Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein französischer Amtskollege Pierre Moscovici werden am 22. Januar nicht in Brüssel sein, sondern an den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Elysée-Vertrags in Berlin teilnehmen.

   Deutschland und Frankreich haben die Börsensteuer maßgeblich vorangetrieben. Schäuble und Moscovici wollen bei der Abstimmung auch deshalb persönlich anwesend sein, um sicherzustellen, dass kein Unterstützer umfällt. Da einige EU-Staaten, vor allem Großbritannien und Schweden, die Finanztransaktionssteuer vehement ablehnen, soll sie im Rahmen der "verstärkten Zusammenarbeit" nur in den Ländern eingeführt werden, die dies wollen. Dafür sind mindestens neun Staaten notwendig. Die Koalition der elf willigen Länder werde möglicherweise noch größer, hieß es.

   DJG/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   January 09, 2013 11:53 ET (16:53 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 53 AM EST 01-09-13

Artikel empfehlen?
  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depot
  • Giro
  • Autokredit
  • Privatkredit

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt über 11.500 Punkten -- Dow schließt etwas fester -- EZB startet Anleihenkäufe am 9. März -- BMW will i3 zum Apple Car weiterentwickeln -- adidas, Zalando, Continental im Fokus

USA starten dritte Auktion beschlagnahmter Silkroad-Bitcoins. Euro-Rettungsfonds-Chef sehr besorgt über Lage in Griechenland. Verschuldungsquote gehört zu den größten Problemen der Deutschen Bank. Russland spricht besorgt von ersten US-Soldaten in der Westukraine. Allianz-Chefvolkswirt fordert QE-Rabatt für Bundesbank.
Wer besitzt wieviel Vermögen?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Unternehmen werden die meisten Jobs streichen

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Zertifikats? Welcher der fünf folgenden Risikoklassen (RK) würden Sie sich persönlich zuordnen?