04.06.2013 14:24

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EIGENHEIMZULAGE

Union denkt über Wiedereinführung der Eigenheimzulage nach


Im Kampf gegen Wohnungsmangel und zu hohe Mieten denkt die Union auch über die Wiedereinführung der vor mehr als sieben Jahren abgeschafften Eigenheimzulage nach.

"Die Diskussion ist noch nicht abgeschlossen", sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt dazu in Berlin. Es gebe "einige", die für die Wiedereinführung der Finanzhilfe für Bauherren seien. Zugleich gebe es aber auch Bedenken wegen möglicher Mitnahmeeffekte.

   Die Eigenheimzulage war zum 1. Januar 2006 abgeschafft worden. Zuvor hatte der Staat eine Familie mit zwei Kindern beim Erwerb der eigenen vier Wände mit knapp 23.000 Euro unterstützt, was den Bund jährlich Milliarden kostete. In der CSU gibt es schon länger Forderungen nach Wiedereinführung der Zulage. Plädiert wurde zuletzt dafür, sie vor allem an Familien in bestimmten Regionen zu zahlen - und dies in das Wahlprogramm von CDU und CSU aufzunehmen.

   Hasselfeldt sprach sich zudem dafür aus, die Abschreibungsmöglichkeiten für Anlagen im Wohnungsbau zu verbessern. "Ich plädiere für die Wiedereinführung der degressiven Afa", sagte sie. Damit können Ausgaben anfangs stärker von der Steuer abgesetzt werden. Die degressive Afa war 2011 abgeschafft worden. Zusätzliche Kosten für den Fiskus sieht Hasselfeldt durch eine solche Änderung nicht.

   Die CSU-Landesgruppenchefin unterstützte zudem grundsätzlich die Pläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine Mietpreisbremse. Diese müsse aber so gestaltet werden, dass "nicht dringend notwendige Neubauten im Keim erstickt werden".

   Die FDP lehnt die Unionspläne für eine weitere Mietpreisbremse strikt ab. Die SPD kritisierte die Wahlversprechen der Union als unglaubwürdig.

   DJG/apo Dow Jones Newswires BERLIN (AFP)

Bildquellen: wavebreakmedia / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
04.06.2013 16:48:57

Steuersenkungen oder wenigstens ein Ausgleich für die kalte Progression stehen immer unter Finanzierungsvorbehalt.
Neue und alte Sozialleistungen offenbar nicht.

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