05.12.2012 10:47

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FINANZPOLSTER KRANKENKASSEN

Rekordreserve von 23,5 Milliarden Euro bei Krankenversicherung


Die stabile Wirtschaftslage und moderate Ausgabensteigerungen haben der gesetzlichen Krankenversicherung eine Rekordreserve von 23,5 Milliarden Euro beschert.

Zu einem Finanzpolster von 14 Milliarden Euro bei den Krankenkassen kommt zum Ende des dritten Quartals eine Reserve von rund 9,5 Milliarden Euro beim Gesundheitsfonds, der Geldsammelstelle der Kassen, wie das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte.

  Die Kassen erzielten in den ersten neun Monaten des Jahres einen Überschuss von rund 4,05 Milliarden Euro. Der Fonds wies ein Defizit von 15 Millionen Euro auf, dürfte aber aufgrund von Einmalzahlungen wie dem Weihnachtsgeld bis zum Jahresende noch steigende Beitragseinnahmen haben.

 Für Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zeigen die Zahlen das solide finanzielle Fundament der Krankenversicherung. Die nötigen Mittel zur beschlossenen Abschaffung der Praxisgebühr Anfang 2013 seien vorhanden.

    Bahr begrüßte, dass vor allem mit der Techniker Krankenkasse sich nun auch große Versicherungen zu Prämienausschüttungen an ihre Mitglieder entschlossen hätten. "Allein davon werden mehr als sieben Millionen Mitglieder profitieren." Zum Ende des ersten Halbjahrs belief sich die Reserve der Gesetzlichen Krankenversicherung noch auf rund 21,8 Milliarden Euro.

    BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: istocks/thomas lehmann

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Kommentare zu diesem Artikel

gammelfleisch schrieb:
06.12.2012 22:41:18

Klar haben Kassen die Kohle auf der Halde, die haben uns ja auch all die Jahre mächtig ausgequetscht. Aber jetzt was an die Versicherten zurückgeben?-Pustekuchen! Merkels Regime wird auch dieses Geld brauchen u. wollen...

DiBoFfm schrieb:
06.12.2012 09:26:18

Warum muss der Steuerzahler die gesetzlichen Krankenkassen mit 14 Milliarden Euro pro Jahr subventionieren, wenn dieser Betrag dann als %Gewinn% ausgewiesen wird ?????

Chartlord schrieb:
05.12.2012 10:47:07

Nach wie vor ist es das oberste Gebot, die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen zu verringern. Das Überangebot erzeugt nur überschüssige Verwaltung. Weg damit.

lamaro schrieb:
05.12.2012 10:31:50

beim grippeimpfstoff mußte ja auch gespart werden...momopol norvatis..konnte oder wollte nicht leifern..es kam zu gravierenden engpässen..es ist alles ein hohn

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