10.07.2013 07:04
Bewerten
 (0)

Wirtschaftskrise senkt in Europa die Geburtenraten

Geburtenrate
Wegen der Wirtschaftskrise sind im zurückliegenden Jahrzehnt in Europa weniger Kinder geboren worden.
Im Durchschnitt von 28 europäischen Ländern sank die Kinderzahl pro Frau umso stärker, je höher die Arbeitslosenquote anstieg. Das geht aus einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Wie die Mitautorin Michaela Kreyenfeld der dpa sagte, hat die Krise einen europaweiten Aufschwung der Geburtenraten unterbrochen. Besonders deutlich sei das in den südeuropäischen Ländern wie in Spanien und Kroatien, außerdem in Ungarn, Irland und Lettland. Vor allem Europäer unter 25 Jahren verzichteten bei steigender Arbeitslosigkeit auf Kinder oder verschoben zumindest die Familiengründung, wie die Forscher im Fachjournal "Demographic Research" berichten./ubs/DP/stk

ROSTOCK (dpa-AFX)

Bildquellen: ollyy / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depot
  • Giro
  • Autokredit
  • Privatkredit

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX dreht ins Minus -- Mehrere Airlines verschärfen nach Germanwings-Absturz Vorschriften -- Air Berlin 2014 mit Rekordverlust -- Apple-Chef Tim Cook will Vermögen stiften

Salzgitter hält Dividende trotz neuerlichem Verlust stabil. Weidmann: Europa muss bei Staatsanleiheregulierung notfalls vorangehen. Hapag-Lloyd rutscht tief in die Verlustzone. Vermieter warnen: Mietpreisbremse verschlechtert Wohnqualität. HP kommt wohl Verkauf von China-Geschäft näher. Google-Finanzchefin erhält Gehaltspaket über 70 Millionen Dollar.
In diesen Ländern finden Sie leicht Arbeit!

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Deutschland belegt Spitzenplatz

Umfrage

Berichte über Probleme im Zusammenhang mit der Einführung des Mindestlohns hält Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft für aufgebauscht. Wie stehen Sie zu diesem Thema.