Immobilienpreise ziehen weiter an

"Die starke Nachfrage bleibt der Grund für den seit über zwei Jahren zu beobachtenden Aufwärtstrend insbesondere bei Eigenheimen und Eigentumswohnungen", sagte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Angesichts der anhaltenden Euro-Krise investierten vor allem junge Familien mit Wohneigentum in ihre Altersvorsorge. Eine Blasenbildung sei nach wie vor nicht zu erkennen.
Der Wunsch nach eigenen vier Wänden habe den Preisaufschwung gerade bei Ein- und Zweifamilienhäusern verstärkt. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Index im zweiten Quartal um 3,6 Prozent gestiegen. Die Preise für Eigentumswohnungen kletterten den Angaben nach binnen eines Jahres um 3,1 Prozent. Die Nachfrage konzentriere sich vor allem auf wirtschaftliche Ballungsräume. Durch die im zweiten Quartal unverändert robuste Beschäftigungsentwicklung in Deutschland habe auch die Nachfrage nach Büroflächen angezogen. Der Index sei im Jahresvergleich um 5,8 Prozent auf 116,6 Punkte gestiegen. Ein Ende des Preisaufschwungs sehen die vdp-Experten nicht. Angesichts der insbesondere im europäischen Vergleich robusten Verfassung der deutschen Wirtschaft sei mit einer Fortsetzung der "insgesamt gesunden Entwicklung zu rechnen". Weniger positiv fällt dagegen die Einschätzung eines Wissenschaftlers der Universität Regensburg aus. Künstlich niedrige Anlage- und Fremdfinanzierungszinsen sowie niedrige Renditen seien ein klassisches Szenario für das Entstehen einer Immobilienblase, sagte Steffen Sebastian, Professor für Immobilienfinanzierung, der Wochenzeitung "VDI nachrichten"./gra/DP/stb BERLIN (dpa-AFX)

Den Auftakt zum Ranking bildet eine der wichtigsten Wirtschaft-, Verkehrs- und Kulturzentren Deutschlands, die Rhein-Ruhr-Metropole Düsseldorf. Um in Düsseldorf ein 120 qm Einzelhaus zu kaufen, muss man in der Regel einen Kaufpreis in Höhe von 420.000 € entrichten. Wohnungen mit einer Gesamtgrundfläche von 80 qm kosten ca. 146.000 €.
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