01.02.2013 06:47

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GESUNDHEITSFONDS PRALL

Reserven im Gesundheitssystem steigen auf 30 Milliarden Euro


Das Gesundheitssystem schwimmt im Geld. Wie das Handelsblatt aus Expertenkreisen erfahren hat, sind die Reserven von Krankenkassen und Gesundheitsfonds im vergangenen Jahr auf 30 Milliarden gestiegen.

Das sind 3 Milliarden Euro mehr, als der Schätzerkreis des Bundesversicherungsamts noch im Herbst vorausgesagt hatte.

   Grund ist zum einen die positive Entwicklung bei Beschäftigung und Löhnen. So sorgten die Beiträge vom Weihnachtsgeld für zusätzliche Überschüsse im November und Dezember. Vor allem aber blieben die Ausgaben der Krankenkassen hinter den Erwartungen zurück.

   Beim Gesundheitsfonds wird mit Mehreinnahmen von einigen hundert Millionen Euro im Vergleich zur letzten Schätzung gerechnet. Deutlich höher sollen die Überschüsse bei den Krankenkassen ausgefallen sein, die vom Fonds deutlich höhere Zuweisungen erhalten haben, als sie zur Deckung ihrer Ausgaben brauchen.

Dow Jones Newswires,  Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 16 AM EST 02-01-13

Bildquellen: istocks/thomas lehmann

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Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
01.02.2013 11:25:58

Es gibt keinen Grund mehr, jeden Monat eine Milliarde Euro Steuergeld in den Gesundheitsfonds zu stecken und damit die Schulden Deutschlands zu erhöhen. Dieses unflexible System ist sozialistische Planwirtschaft pur.

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