28.06.2013 17:29

Senden
HÖHERE PKV-BEITRÄGE

Presse: Hohe Beitragssteigerungen bei Privatkassen


Millionen Privatversicherte müssen nach einem Zeitungsbericht künftig mit starken Beitragserhöhungen rechnen.

Grund seien die andauernd niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten, berichtete das "Handelsblatt" (Freitag) unter Berufung auf Versicherer. Deshalb werde bei einigen Unternehmen ein bestimmter Zinssatz abgesenkt, mit dem die Krankenversicherer Alterungsrückstellungen ihrer Kunden kalkulieren. Im Gegenzug müssten Prämien erhöht werden. Betroffen seien die Unternehmen Axa, Central, Continentale, BBKK und UKV.

    Der Sprecher des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV), Stefan Reker, sagte, höhere Prämien aus diesem Grund seien möglich. "Es steht noch nicht fest, ob und wie stark Beitragserhöhungen kommen", betonte er aber. Zudem seien nicht unbedingt alle Tarife und somit Versicherte eines betroffenen Unternehmens betroffen.

    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der Deutschen Presse-Agentur, einige der großen Anbieter müssten zehn Prozent Beitragsanstieg pro Jahr kalkulieren. "Die PKV in der jetzigen Form ist von der Systeminsolvenz bedroht." Reker entgegnete: "Diese skrupellose Panikmache (...) ist auch mit Wahlkampf-Hysterie nicht zu entschuldigen."/bw/DP/bgf

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/ozlemonal

  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ
  • Rechtsschutz

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
01.07.2013 10:01:11

Niemand zwingt Herrn Lauterbach in die PKV einzutreten.
Er ist derjenige, der gerne für andere Menschen entscheiden möchte, was gut für sie ist und ihnen die Wahlmöglichkeiten entziehen möchte. Ein klassischer Vertreter der Planwirtschaft.

Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Berufsunfähigkeitsversicherung

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige