20.01.2013 14:31
Bewerten
 (0)

Hohe Nachfrage: Immobilienpreise auf Sylt ziehen weiter an

    HAMBURG/WESTERLAND (dpa-AFX) - Eigenheime und Wohnungen auf der Ferieninsel Sylt sind weiter heiß begehrt - und sie werden wegen der starken Nachfrage immer teurer. Dies stellte die HypoVereinsbank in ihrer jetzt veröffentlichten neuen Immobilienmarktstudie fest. Sylt verzeichne seit Jahren "extreme Preissteigerungen", die deutschlandweit zu den höchsten zählen, heißt es in der Analyse. Seit Beginn der Euro-Krise habe die schon zuvor hohe Nachfrage weiter angezogen.

 

    "Der Sylter Immobilienmarkt präsentiert sich ausgesprochen wachstumsorientiert", wird festgestellt. "Im Sog der boomenden Immobiliennachfrage steigen die Preise neuerdings in den guten und mittleren Lagen am stärksten." Daher beginne sich die Preisschere langsam zu schließen. "Die Preisspirale dreht sich insgesamt immer schneller", erklärte Thomas Laurisch, Regionalbereichsleiter Nord der HypoVereinsbank Privatkunden Bank.

 

    Gehandelt werden auf der knapp 100 Quadratkilometer großen Nordseeinsel laut Studie vor allem luxuriöse Eigenheime und Ferienimmobilien. "Trotz eklatanten Baulandmangels wird vergleichsweise viel gebaut." Beim Eigenheimbau habe sich die Bautätigkeit im Vergleich zu den vorherigen fünf Jahren um fast 70 Prozent erhöht. Insgesamt entstanden 2011 rund 110 neue Wohnungen in Einfamilien- oder Doppelhäusern. Die Zahl neuer Geschosswohnungen stieg um rund 30 Prozent.

 

    Zu den exklusivsten und gefragtesten Wohnstandorten zählen neben Kampen vor allem Braderup, Keitum und die wassernahen Wohnstraßen in den Dünen von List. Neue Wohnungen, die überwiegend in Westerland entstehen, kosten "zwischen 5.000 und 13.000 Euro pro Quadratmeter".

 

    "Sylt bleibt dabei im Gegensatz zu anderen europäischen Feriendomizilen der Luxusklasse weitgehend in deutscher Hand", heißt es in der Marktstudie weiter. Der Anteil der Käufer aus dem Ausland sei begrenzt und beschränke sich im Wesentlichen auf Interessenten aus europäischen Nachbarstaaten.

 

    Nachdem die Übernachtungszahlen seit Mitte der 90er Jahre zunächst zurückgingen und in den Folgejahren weitgehend stagnierten, stiegen sie seit 2003 wieder deutlich an. In 2010 und 2011 kamen angesichts zweier mäßiger Sommer etwas weniger Gäste auf die Insel. Der Tourismus konzentriert sich auf Westerland.

 

    Zudem verkürze sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer seit Jahren kontinuierlich. Lag sie 1990 noch bei 10,3 Tagen, blieben die Gäste 2000 im Schnitt nur noch 8,8 Tage. Im vergangenen Jahr betrug die Aufenthaltsdauer auf der Insel laut Marktstudie in der Regel nur noch 7,9 Tage./rai/DP/he

 

  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depot
  • Giro
  • Autokredit
  • Privatkredit

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX geht im Plus ins Wochenende -- Dow knapp im Minus -- HeidelbergCement verdient kräftig -- Amazon mit Rekordgewinn -- Alphabet mit Umsatzwachstum -- SolarWorld, VW im Fokus

Gerücht über Investoren-Interesse an HPE lässt Aktie steigen. Rettungsplan für Krisenbank Monte dei Paschi rückt näher. VW hadert weiter mit US-Klagen - Hunderte neue Mitarbeiter nötig. Sinkflug der Ölpreise durch schwache US-Daten etwas ausgebremst. AB InBev nimmt letzte Wettbewerbshürde vor SABMiller-Fusion. US-Notenbanker Williams: Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst nur halb so stark wie erhofft.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diesen Berufsgruppen trauen die Deutschen
Diese Firmen sind innovativ
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?