14.11.2012 18:16
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Baufinanzierung: Gute Planung schützt vor Risiken

Immobilien-Finanzierung
Historisch niedrige Bauzinsen machen den Traum von der eigenen Immobilie für viele Immobilien-Interessenten erschwinglich - verführen aber auch zu höheren Ausgaben.
Deshalb ist eine solide Finanzplanung unerlässlich. Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung der Deutschen Bank erläutert, was Immobilienkäufer dabei beachten sollten.

Unter 3,0 Prozent effektive Zinsen für Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Laufzeit: So preiswert war Baugeld in Deutschland noch nie. Und viel spricht dafür, dass die Zinsen noch einige Zeit niedrig bleiben werden. Das sind gute Voraussetzungen, um den Traum von der eigenen Immobilie jetzt zu verwirklichen. Denn obwohl die Hauspreise allmählich anziehen, sind Häuser und Eigentumswohnungen in vielen Regionen Deutschlands noch sehr erschwinglich.

"Dank niedriger Zinsen und gestiegener Einkommen kann sich ein Immobilienkäufer heute im Regelfall ein fast doppelt so teures Objekt wie vor zehn Jahren leisten", sagt Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung der Deutschen Bank. "Für viele ist jetzt ein zusätzliches Zimmer oder eine höherwertige Ausstattung realisierbar. Diese positive Entwicklung sollte Bauherren aber nicht dazu verleiten, bei der Baufinanzierung unnötige Risiken einzugehen." Tatsächlich ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote, also der Anteil des Kaufpreises, den die Immobilienkäufer aus eigenen Ersparnissen begleichen, zuletzt weiter gesunken. An vielen Standorten beträgt sie inzwischen deutlich unter 20 Prozent - mehr als vier Fünftel der Kosten müssen also mit einem Darlehen finanziert werden.

Finanzierungsspielraum realistisch einschätzen

"Eine niedrige Eigenkapitalquote erhöht das Kreditvolumen und damit die monatliche Belastung, was tendenziell höhere Risiken für die Zukunft bedeutet", betont Grunwald. "Umso wichtiger ist es, dass die künftigen Belastungen solide durchgerechnet werden." Damit es kein böses Erwachen gibt, sollten die künftigen Hausbesitzer vor allem zwei Dinge beachten: Erstens, wie viel Eigenkapital habe ich zur Verfügung? Hierzu zählen zum Beispiel Konto- und Sparguthaben, Guthaben aus Bausparverträgen und demnächst fällige Lebensversicherungen. Zweitens, welchen Betrag kann ich monatlich tilgen? Die Rate ergibt sich aus der derzeitigen Kaltmiete und einem zusätzlich möglichen Sparbetrag.

Anhand von Eigenkapital und monatlicher Sparrate ermittelt der Baufinanzierungsberater den Finanzierungsspielraum. Dabei ist zu beachten: Baufinanzierungen sind langfristige Verpflichtungen. Im Laufe von 15 oder 20 Jahren kann sich das verfügbare Einkommen ändern, die Geburt von Kindern kann zusätzliche Ausgaben bringen - dies alles ist bei der Kalkulation zu berücksichtigen. "Hinzu kommt das Risiko gestiegener Zinsen nach Ablauf der Sollzinsbindung", so Grunwald. "Baufinanzierungskunden sollten deshalb darüber nachdenken, in der aktuellen Niedrigzinsphase eine möglichst lange Zinsbindung zu wählen und die Zinskostenersparnis für eine höhere Tilgung zu nutzen. Selbst bei einer zehnjährigen Zinsbindung sind Anfangstilgungen von 2,0 Prozent empfehlenswert. Besser noch sind 3,0 Prozent. Damit lässt sich ein zehnjähriges Darlehen über 100.000 Euro in 23 Jahren zurückführen anstatt in 46 Jahren bei 1,0 Prozent Tilgung."

Lebensrisiken ausreichend absichern

Um im eigenen Heim gut schlafen zu können, sollten Hausbauer und -käufer auch auf eine langfristige Risikoabsicherung achten. Denn eine Baufinanzierung bedeutet in der Regel, sich auf dauerhafte Erwerbseinnahmen zu verlassen. Stirbt in einer Familie der erwerbstätige Partner oder wird dauerhaft berufsunfähig, können die Raten aus eigener Kraft meist nicht mehr beglichen werden. "Zu einer soliden Finanzplanung gehören deshalb eine Risiko-Lebensversicherung und ein Berufsunfähigkeitsschutz", wie Grunwald betont.

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WICHTIGE HINWEISE

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf die individuellen Verhältnisse des Kunden abgestimmte Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach "Form20-F" vom 20. März 2012 unter der Überschrift "Risk Factors" im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.

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