-->-->
08.05.2012 07:01
Bewerten
 (0)

Restschuldversicherungen: Was ist beim Abschluss zu beachten?

Immobilienfinanzierung
Der Bau oder Kauf einer Immobilie fordert die meisten Menschen finanziell ein Leben lang. Deshalb gehört auch eine gute Versicherung dazu, die die Restschulden absichert.
Denn stirbt ein Verdiener, kann die Darlehensrate für den Überlebenden schnell zur Belastung werden – bis hin zur finanziellen Überforderung. Für diesen Fall gibt es Restschuldversicherungen. Die Funktionsweise ist ganz simpel: Wenn ein Kreditnehmer stirbt, bevor die Immobilie abbezahlt ist, springt die Restschuldversicherung ein und übernimmt das offene Darlehen oder einen Teil davon. Der überlebende Partner bleibt dann nicht alleine auf dem Haufen Schulden sitzen.
-->

Spezielle Form der Risikolebensversicherung

Die Restschuldversicherung ist dabei eine reine Risikoversicherung, bei der kein Kapital angespart wird. Deshalb sind die Beiträge erheblich niedriger als etwa bei der Kapitallebensversicherung, bei der Versicherung und Sparvertrag gekoppelt sind. Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt neben der Höhe der Versicherungssumme vor allem ab vom Alter, dem Geschlecht und der Gesundheit der versicherten Person. Menschen mit Vorerkrankungen zahlen normalerweise höhere Beiträge als Gesunde. Und bei manchen Krankheiten ist es sehr schwer oder sogar unmöglich, den passenden Versicherungsschutz zu bekommen.

Versicherungssumme wird angepasst

Der Unterschied zu einer normalen Risiko-Lebensversicherung besteht bei den Restschuldversicherungen vor allem darin, dass die Versicherungssumme in der Regel an die Restschuld des Darlehensvertrages angepasst wird. Kunden können dabei fast immer zwischen 2 Versicherungsvarianten wählen: dem linear fallenden Versicherungsschutz und dem Versicherungsschutz mit jährlicher Anpassung an den Tilgungsplan.

Passt sich die Versicherungsleistung an den Tilgungsplan an, kann der Kunde sicher sein, dass die Restschuld im Todesfall immer vollständig gedeckt ist – er bleibt nicht auf Darlehensschulden sitzen. Bei der linearen Variante fällt die im Todesfall zu zahlende Versicherungsleistung jährlich um einen konstanten Betrag. Allerdings wird dieser Betrag sich selten genau so entwickeln wie das Darlehen, so dass eine Deckungslücke bleiben kann. Die lineare Police ist deshalb nur sinnvoll, wenn eine finanzielle Lücke aus eigenen Mitteln oder durch eine reguläre Risikolebensversicherung aufgefangen werden kann.

Vorfälligkeitsentschädigung einplanen

Einen weiteren Punkt sollten Bauherren beachten: Muss das Haus nach dem Tod eines Partners verkauft werden, verlangt die Bank oft eine recht hohe Vorfälligkeitsentschädigung, wenn das Darlehen noch über einen längeren Zeitraum läuft. Diese Gebühren werden durch die Restschuldversicherung nicht mit abgedeckt und sollten deshalb beim Abschluss der Restschuldversicherung oder einer normalen Risikolebensversicherung mit einkalkuliert werden.

Wichtig auch für angehende Bauherren: Sie müssen die Police aber nicht unbedingt bei der Bank oder Vermittlungsgesellschaft abschließen, die ihre Baufinanzierung begleitet. Mit dem Angebot der Hausbank sollten unbedingt die Konditionen von günstigen Direktversicherern vergleich werden. Mehr zum Thema Risikoabsicherung finden Sie hier.

Bildquellen: istock/SusanneB, isrock/Dušan Zidar
  • GV
  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->