23.06.2013 14:32
Bewerten
 (0)

Industrie-Chef: Ökostromreform am 23. September anpacken

    BERLIN (dpa-AFX) - Die nächste Regierung muss nach Ansicht der deutschen Industrie am Tag nach der Wahl die Reform der Förderung Erneuerbarer Energien anpacken. "Diese Probleme müssen am 23. September angegangen werden - egal, wer sie angeht", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, der Nachrichtenagentur dpa. Deutschland stehe bei seinem europäischen Partnern im Wort: "Wir Deutsche haben die Energiewende ausgerufen. Aber die Energiewende ist ein europäisches Projekt. Deutschland muss sich in Europa viel enger mit seinen Nachbarn abstimmen."

    Grillo sagte, der Umbau der Energieversorgung mit dem Atomausstieg sei das vielleicht komplexeste Projekt aller Zeiten. "Im Moment stockt es, um es vorsichtig auszudrücken." Die deutsche Wirtschaft brauche sicheren, sauberen und bezahlbaren Strom - gerade im Wettbewerb mit den USA, deren Energiekostenvorteil dank Schiefergas-Förderung (Fracking) gegenüber Europa massiv gewachsen ist. Alle Parteien haben bereits erklärt, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wegen ausufernder Kosten umzubauen. "Jeden Tag, den wir warten, wird es teurer. Jeden Tag kostet die EEG-Umlage 56 Millionen Euro, davon die Wirtschaft fast 30 Millionen Euro", sagte Grillo./rm/DP/he

  • GV
  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Dow fester erwartet -- Bayer reduziert Umsatzprognose -- Gewinn der Deutschen Bank bricht ein -- BASF mit schwachem Quartal -- PUMA meldet Aufwärtstrend -- Apple, Twitter im Fokus

Probleme mit Jumbo und Dreamliner reißen Boeing in die Verlustzone. Geistesblitze bei Conti sparen seit 2012 halbe Milliarde Euro ein. GlaxoSmithKline profitiert weiter von neuen Medikamenten. Monte dei Paschi plant angeblich Kapitalerhöhung über 5 Milliarden Euro. Apple steigt vom Thron - und bleibt doch König.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die wertvollsten Marken 2016

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?