11.04.2013 08:04
Bewerten
 (116)

Schäuble für deutsches Steuer-FBI

Jagd auf Steuersünder
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble unterstützt die Idee, den Kampf gegen Steuerhinterziehung von den Ländern stärker auf den Bund zu verlagern.
Dazu könnte eine Art deutsches Steuer-FBI geschaffen werden. "Wenn die Länder wollen, dass das Bundeszentralamt für Steuern im Kampf gegen Steuervermeidung mehr Befugnisse erhalten soll, wäre das sicherlich ein zu begrüßender Schritt", sagt Schäuble in einem Interview der Süddeutschen Zeitung.

   Es müsse aber klar sein, dass eine stärkere Konzentration von Befugnissen beim Bund allein nicht ausreiche. "Der Kern des Problems ist die Tatsache, dass sich die Staaten durch Steuervermeidungsstrategien gegeneinander ausspielen lassen - und nicht die mangelhafte Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern", betonte Schäuble.

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Gerd Altmann / pixelio.de
Artikel empfehlen?
  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depot
  • Giro
  • Autokredit
  • Privatkredit
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Wall Street grün -- Kiew beschließt Gesetz über Sonderstatus für Ostukraine -- GoPro-Aktie: Gipfelstürmer vor dem Fall? -- United Internet, Apple, Alibaba im Fokus

Deutsche Sparer fliehen zu ausländischen Banken. Fresenius Medical Care bringt Wandelanleihe bei Investoren unter. Valls sichert sich Mehrheit im französischen Parlament. Genossenschaftsbanken wehren sich gegen EU-Bankenabgabe. Telecom Italia schielt auf brasilianischen Anbieter Oi. Vereinigung Cockpit sieht keine Lösung im Streit mit Lufthansa. ZEW-Index fällt.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Startups werden von Investoren am höchsten bewertet?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Nach Keynote: Kaufen Sie sich die neuen Apple Produkte?

Anzeige