09.01.2013 15:22
Bewerten
(4)

SPD plant mehr Kindergeld

Klein- und Mittelverdiener: SPD plant mehr Kindergeld | Nachricht | finanzen.net
Klein- und Mittelverdiener
DRUCKEN
Klein- und Mittelverdiener sollen nach dem Willen der SPD künftig mehr Kindergeld bekommen - durch eine Staffelung nach Einkommen.
Mehr als bisher bekommen sollen Eltern mit einem Bruttoeinkommen bis zu 3.000 Euro monatlich - in diesem Fall maximal 324 Euro Kindergeld. Das geht aus einem der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwoch) vorliegenden SPD-Arbeitspapier hervor.

   Danach ist vorgesehen, dass Eltern mit einem Brutto-Einkommen von 2.500 Euro bei zwei Kindern in Zukunft 88 Euro mehr pro Monat erhalten. Derzeit liegt das Kindergeld bei 184 Euro für die ersten beiden Kinder, 190 Euro für das dritte und 215 für jedes weitere Kind. Für die Neuregelung rechnet die SPD dem Bericht zufolge mit Kosten von zwei bis drei Milliarden Euro jährlich.

   Gutverdiener müssen danach zwar nicht mit weniger Kindergeld rechnen. Gestrichen werden sollen aber steuerliche Vergünstigungen. So führe der Betreuungsfreibetrag bei höheren Einkommen zu Entlastungen von bis zu 100 Euro über dem Kindergeld von 184 Euro für das erste und zweite Kind, lautet die SPD-Kritik am aktuellen Modell.

    Das Kindergeld soll nach den Überlegungen der SPD zudem mit dem Kinderzuschlag für Geringverdiener von bis zu 140 Euro im Monat in einem vereinfachten Antrags-Verfahren zusammengeführt werden. Der Zuschlag wird bis zu 36 Monate zusätzlich zum Kindergeld bezahlt. Nach SPD-Einschätzung wird er derzeit wegen des komplizierten Beantragungsverfahrens von etwa 600.000 Eltern nicht in Anspruch genommen./vs/DP/stw

BERLIN (dpa-AFX)
Bildquellen: Yuri Arcurs / Shutterstock.com, Katy Spichal / Shutterstock.com

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX im Minus -- Bitcoin mit neuem Rekordhoch -- H&M-Aktie stürzt ab -- Airbus-Konzernchef Enders geht 2019 -- Oracle, HelloFresh, Merck KGaA, VW im Fokus

Steinhoff bekommt Hilfe von Tochter Steinhoff Africa Retail. Gemalto offenbar doch bereit zu Übernahmegesprächen mit Atos. CropEnergies verdient im dritten Quartal weniger. VW-Konzern verkauft im November deutlich mehr Fahrzeuge. Beate Uhse stellt Insolvenzantrag.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Charttechnischer Ausblick auf die Finanzmärkte 2018

Nicht verpassen: Am 4. Januar Live-Webinar mit einer Analyse der langfristigen Chartbildern von Zinsen, EUR/USD, Rohstoffen und Aktien. Exklusiv für den Börse Stuttgart Anlegerclub.
Kostenfrei registrieren und dabei sein!

Top-Rankings

KW 49: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 49: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Weihnachtsgeld 2017
Wer bekommt wo wieviel?

Umfrage

Kommt die Jahresendrally des DAX noch?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Steinhoff International N.V.A14XB9
EVOTEC AG566480
Deutsche Bank AG514000
RWE AG St.703712
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
AIXTRON SEA0WMPJ
Daimler AG710000
BP plc (British Petrol)850517
Sabina Gold & Silver Corp.A0YC9U
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
Amazon906866