04.02.2013 06:55
Bewerten
 (1)

Pläne zu Kürzung bei Lebensversicherungen vor dem Aus

Lebensversicherungen
Die von der Koalition geplante umstrittene Kürzung der Auszahlungssumme von Lebensversicherungspolicen steht vor dem Scheitern.
"Es wird in dieser Legislaturperiode mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Einigung geben, räumte Unionsfraktionsvize Michael Meister (CDU) in der Passauer Neuen Presse ein. Im Vermittlungsausschuss sei keine Lösung bei diesem "komplexen und emotional aufgeladenen Thema" in Sicht. "Eine Verständigung mit der SPD scheint zwar vorstellbar, doch die Grünen wollen hier nur populistisch auf Stimmenfang gehen", beklagte Meister.

   Die schwarz-gelbe Koalition will den Lebensversicherern erlauben, die Ausschüttung bei Versicherungsverträgen zu kürzen. Die Bewertungsreserven sollen nicht mehr hälftig ausgeschüttet werden müssen. Dies könnte bei Policen Verluste von bis zu 10.000 Euro oder mehr bedeuten. Die Kürzungen sollen aus Sicht der Koalition dazu dienen, die Lage der Versicherer langfristig zu stabilisieren.

Dow Jones Newswires, Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 25 AM EST 02-04-13

Bildquellen: istock/Pgiam
Artikel empfehlen?
  • Riester
  • Rente
  • LV
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Wall Street uneins -- Air Berlin: Zusammenlegung von Töchtern kein Thema -- Fed-Chefin Yellen bleibt bei Zinserhöhung vage -- Microsoft, RWE, eBay im Fokus

Lufthansa droht Pilotenstreik. Draghi fordert wachstumsfreundlichere Politik. WTO verurteilt Argentiniens Importbeschränkungen. Bundeskartellamt leitet kein Missbrauchsverfahren gegen Google ein. Wirtschaftsprofessor: Mehr Vereine werden BVB folgen. Rocket Internet sichert sich weiteren Aktionär.
Wo wohnt man am teuersten?

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Models verdienten 2014 am meisten

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige