07.08.2012 14:43
Bewerten
(4)

Private Krankenversicherung: So bekommt man einen wirklich guten Vertrag

PKV: Private Krankenversicherung: So bekommt man einen wirklich guten Vertrag | Nachricht | finanzen.net
PKV
Private Krankenversicherung für 55 Euro - Das klingt zu schön, um wahr zu sein – und es ist auch zu schön!
Für einen so geringen Betrag lässt sich die Gesundheit nicht mit einem vernünftigen Schutz versehen, der diesen Namen auch verdient. Aber was macht einen guten Schutz wirklich aus?

Wichtig ist beispielsweise ein Tarif mit einer geringen Selbstbeteiligung. Denn vor allem Angestellte fahren mit einer hohen Selbstbeteiligung schlecht. Während nämlich der Arbeitgeber zu den Prämien 50 % dazugeben muss, zahlen Versicherte den Selbstbehalt alleine. Rechnen kann sich eine hohe Selbstbeteiligung dann, wenn man als Selbstständiger ohnehin keinen Arbeitgeberzuschuss erhält. Ansonsten gilt als Faustregel: Der Selbstbehalt sollte so gering wie möglich sein.

Hohe Erstattungen sichern

Auch die Erstattung der Arzthonorare ist entscheidend für die Qualität des Versicherungsschutzes. Sehr günstige Tarife erstatten die Kosten nur bis zum 2,3-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – niedergelassene Ärzte können aber bis zum 3,5-fachen Satz verlangen. Ist der Schutz nicht ausreichend, zahlen Versicherte die Differenz aus eigener Tasche – bei kostspieligen Behandlungen kann das über die Jahre ein kleines Vermögen sein. Deshalb sollten Wechsler sich nur für einen Vertrag entscheiden, der die Kosten bis zum 3,5-fachen Satz der GOÄ erstattet.

Zahnersatz: Böse Kostenfalle

Private Krankenversicherungen werben gerne damit, dass sie bis zu 90 % der Kosten für Zahnersatz und Zahnbehandlungen übernehmen – das gilt allerdings nur bis zu einer festgelegten Höchstgrenze pro Jahr. Wird die überschritten, bekommen Versicherte überhaupt keine Erstattung mehr von Ihrer privaten Krankenversicherung, werden also zu 100 % zum Selbstzahler. Andere Lockvogeltarife sehen eine Obergrenze der Erstattung von 40 bis 60 % vor – auch hier drohen erhebliche Zuzahlungen, die durch kein noch so günstiges Angebot wieder zu kompensieren sind. Man sollte nur eine private Krankenversicherung abschließen, die bei Zahnersatz Erstattungssätze von mindestens 80 % vorsieht und bei Zahnbehandlungen 100 % der Kosten übernimmt. Wenn die Erstattung mit Höchstbeträgen gedeckelt ist, sollte man darauf achten, dass die Höchstbeträge großzügig bemessen sind.

Medizinische Hilfsmittel müssen bezahlt werden

Einige Billigtarife sehen vor, dass Versicherte die Kosten für medizinische Hilfsmittel selbst tragen müssen – in seltenen Fällen sogar in voller Höhe. Das bedeutet, dass man die Kosten für Hörgeräte, einen Rollstuhl oder Prothesen aus eigener Tasche zahlen muss. Das ist genauso inakzeptabel wie ein Ausschluss der Kostenerstattung für Krankengymnastik, Logopädie, psychotherapeutische Behandlung oder medizinische Massagen. Dabei kann es um sehr hohe Kosten gehen, die z. B. nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit entstehen, wenn der Versicherte in die medizinische Rehabilitation muss. Tarife ohne Kostenerstattung für Hilfs- und Heilmittel bürden den Versicherten ein unabsehbares finanzielles Risiko auf – und reduzieren den Versicherungsschutz erheblich.

Mehr zum Thema auf optimal-absichern.de.

Bildquellen: istock/Thomas Lehmann, istock/ozlemonal
  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ
  • Rechtsschutz

Berufsunfähigkeitsversicherung

Heute im Fokus

DAX um Nulllinie -- Asiens Börsen legen zu -- AURELIUS will Dividende erhöhen -- SAP steigert Umsatz -- T-Mobile erneut mit starkem Wachstum -- AIXTRON bestätigt Prognose -- Alcoa, Covestro im Fokus

Merck KGaA klettern an Dax-Spitze nach Biosimilars-Verkauf. Beteiligungen von Rocket Internet mit weniger Verlust. Continental steckt mehr Geld in Elektroantriebe. PUMA kann Gewinn im ersten Quartal fast verdoppeln. Essilor bleibt zum Jahresstart hinter Wachstumsziel zurück.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
KW 16: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Investmentbanken mit den höchsten Einnahmen
Diese Geldhäuser wissen, wie man Geld verdient

Umfrage

Nach hundert Tagen im Amt istTrump der unbeliebteste US-Präsident der modernen Geschichte. Sind Sie mit Donald Trump zufrieden?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
CommerzbankCBK100
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Allianz840400
Siemens AG723610
AURELIUS Equity Opp. SE & Co. KGaAA0JK2A
BASFBASF11
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
BMW AG519000
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
BayerBAY001
SAP SE716460