11.09.2012 12:59
Bewerten
 (0)

Preise im Nahverkehr klettern schneller als beim Auto

Preiszuschläge
Autofahrer sind nicht die alleinigen Melkkühe der Nation.
Während die Preise rund ums Auto in den vergangenen zehn Jahren um rund 30 Prozent stiegen, mussten Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs sogar 42 Prozent mehr bezahlen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche mitteilte. Bahntickets wurden um 38 Prozent teurer. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten stiegen in dem beobachteten Zeitraum von 2002 bis 2012 nur um rund 18 Prozent.

   Bei den Autos sind vor allem die hohen Spritkosten für die Steigerung verantwortlich, wie die Statistiker berichteten. Superbenzin war im August 2012 fast 60 Prozent teurer als zehn Jahre zuvor, Dieselkraftstoff legte sogar um 80 Prozent zu. Für ein neues Auto mussten die Verbraucher hingegen nur 10 Prozent mehr bezahlen.

  Das wurde nur vom umweltfreundlichsten Verkehrsträger unterboten: Der Preiszuschlag bei Fahrrädern betrug nur 8 Prozent. Die Statistiker vergleichen über die Jahre möglichst gleichwertige Produkte und bereinigen die Preise um Ausstattungsverbesserungen./ceb/DP/zb

WIESBADEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Alexander Chaikin / Shutterstock.com
  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ
  • Rechtsschutz

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX geht mit Plus ins Wochenende -- Dow: Yellen-Effekt verpufft -- US-Wirtschaft wächst schwach -- VW will wohl Milliarden in Batteriefabrik für E-Autos investieren -- SGL, Google und Oracle im Fokus

Bank of America versucht erneut Kreditkartentochter MBNA zu verkaufen. Monsanto-Managern winkt Millionen-Regen bei Übernahme. Air France tankt nach Sprit-Protesten mehr im Ausland. EU verschärft erneut Sanktionen gegen Nordkorea. Aktionäre von DMG Mori sollen Abfindung von 37,35 Euro erhalten. Yellen: Leitzinserhöhung in den kommenden Monaten angemessen. BMW & Co.: Autobauer rufen in den USA Millionen Wagen zurück.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?