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18.07.2013 14:37
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Aktieninstitut sieht Milliardenlasten durch Finanztransaktionssteuer

Privatanleger enorm belastet
Privatanlegern und Unternehmen in Deutschland drohen einer Studie zufolge Milliardenkosten durch die geplante Finanztransaktionssteuer.
Die Auswirkungen summierten sich auf jährlich 5,0 Milliarden bis 7,3 Milliarden Euro - so das Ergebnis der Studie, die das Deutsche Aktieninstitut (DAI) und die Managementberatung Oliver Wyman am Donnerstag in Frankfurt vorlegten.

    Alleine Privatanleger müssten demnach jährlich 2,6 Milliarden bis 3,6 Milliarden Euro schultern, weil die Steuer unmittelbar fast alle Altersvorsorge-Produkte betreffe: Aktien, Anleihen, Investmentfonds, Lebensversicherungen. Ein durchschnittlicher Riester-Fondssparer müsste den Berechnungen zufolge auf gut zehn Prozent dieser staatlich geförderten Rente verzichten.

    Die Steuer sei gut gemeint, aber schlecht umgesetzt, kritisierte DAI-Präsident und Bayer-Finanzvorstand Werner Baumann. "Die Finanztransaktionssteuer ist und bleibt ein politischer Irrweg. Privatanleger und Unternehmen werden sie letztlich tragen müssen."

    Mit der Steuer auf Banken- und Börsengeschäfte will die Politik Zocker und Spekulanten abschrecken. In Europa unterstützen elf Länder die Initiative, allen voran Deutschland und Frankreich. Angestrebt ist eine Einführung der Steuer zum 1. Januar 2014./ben/DP/jkr

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: filmfoto / Shutterstock.com
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