21.03.2013 14:46

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PRIVATES VERMÖGEN

Bundesbank: Deutsche viel ärmer als Italiener und Spanier


Die Haushalte in den Euro-Krisenländern Italien und Spanien sind wesentlich reicher als die Deutschlands.

Und auch die Franzosen verfügen über deutlich mehr Vermögen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Deutschen Bundesbank. Demnach besitzt der durchschnittliche deutsche Haushalt ein Nettovermögen von 51.400 Euro.

   In Spanien sind es mit 178.300 Euro mehr als drei Mal so viel, in Italien sieht es mit 163.900 ähnlich aus. Die Franzosen haben mit 113.500 Euro immer noch mehr als das Doppelte als die Deutschen. Damit können die Menschen in den von hohen Schulden und fehlendem Wirtschaftswachstum geplagten Ländern den Sparkurs ihrer Regierungen zumindest teilweise verkraften. Zum Nettovermögen zählen zum Beispiel Immobilien, Wertpapiere, Lebensversicherungen und Bankguthaben.

   Hauptgrund für den großen Unterschied zwischen den Ländern ist der Besitz von Häusern und Wohnungen. Während Deutschland eher ein Land der Mieter ist, leben Franzosen, Italiener und Spanier viel häufiger in den eigenen vier Wänden. Nur 44 Prozent der deutschen Haushalte sind Eigentümer von Wohnungen oder Häusern, während es in Spanien knapp doppelt so viele sind. Im Vergleich zu den anderen Euro-Schwergewichten sind die Mieten hierzulande immer noch geringer, so dass es weniger attraktiv ist, einen hohen Immobilienkredit abzuzahlen.

   Die Untersuchung der Bundesbank zeigt auch, dass der Reichtum in Deutschland höchst ungleich verteilt ist. Die oberen 10 Prozent der Bevölkerung besitzen nahezu 60 Prozent des Vermögens. Der gut betuchte Haushalt weiß sich im Schnitt mit 440.000 Euro finanziell auf der sicheren Seite.

   Deutliche Ungleichgewichte gibt es auch über zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung zwischen Ost und West. In den neuen Bundesländern beträgt das Nettovermögen mit 21.400 Euro nur ein Viertel des Westniveaus. Hinzu kommt, dass im Osten nur ein Drittel der Haushalte Immobilien besitzt. In den alten Ländern ist es knapp die Hälfte.

Dow Jones Newswires

Bildquellen: ileela / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

Credit Default Swap schrieb:
22.03.2013 08:47:43

im klartext. wir die hart arbeiten, haben weniger als die die faul in der sonne liegen u pleite sind!!! u merkel stellt sich hin u sagt: deutschland geht es gut, das ist ein grund zur freude. u ein paar tage später steht in der zeitung das sich 24prozent der deutschen auf altersarmut freuen können!

Credit Default Swap schrieb:
22.03.2013 08:39:09

die faulen siestaprolls haben mehr geld als wir, kein wunder bei den jobs die man den leuten in deutschland anbietet! 22prozent der erwerbstätigen können weder sich geschweige den eine familie ernähren von dem was sie verdienen u die mallochen wenigstens im gegensatz zu den südländern!

vgr schrieb:
22.03.2013 07:47:57

die Idee mit den Bankkonten wäre gut - aber jedes Land für sich. Dann wandeln wir ein paar Euro in Aktien für Kapitalerhöhungen der Commerzbank und der HRE um und sparen uns die vielen Mrd. für die Versager-Länder! Wahrscheinlich bekommen wir dann ein Vielfaches zurück!!!

vgr schrieb:
22.03.2013 07:44:42

Trittin hat sich auch an Bahnschienden gekettet, das Flaschenpfand erfunden und sein Kumpel Fischer war in der WG der RAF! Trittin ist wie eine Warze! Unsere DM wurde auch mit der DDR und dem Euro bereits 2 mal halbiert! Das sieht man doch jetzt auch in Zahlen!

Hamtaro schrieb:
21.03.2013 17:16:57

Und Trittin behauptet gestern bei A.will der Durchschnittsdeutsche hätte nur 15000.- auf der Kante. Aber egal, da auch 51000.- mühsam erspart wurden und der Fiskus immer mehr absahnt.

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