28.01.2013 12:18
Bewerten
(0)

Deutsche werden dank Börsen-Rallye immer reicher

Rekord-Geldvermögen: Deutsche werden dank Börsen-Rallye immer reicher | Nachricht | finanzen.net
Rekord-Geldvermögen
Die Deutschen haben so viel Geld wie nie: Im dritten Quartal 2012 stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte auf die Rekordhöhe von 4.871 Milliarden Euro.
Das teilte die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mit. Das Plus von 1,3 Prozent oder 64 Milliarden Euro zum Vorquartal geht gut zur Hälfte (33 Mrd. Euro) auf das Kursfeuerwerk an den Börsen zurück und kommt damit vor allem Aktionären zugute. Die dürften frohlocken: Der deutsche Leitindex DAX legte seither weiter zu.

     Im Jahresvergleich erhöhten die Privathaushalte in Deutschland ihr Geldvermögen sogar um satte 5,0 Prozent - das ist das kräftigste Plus seit dem ersten Quartal 2010.

  Dabei wäre noch mehr möglich gewesen. Denn während Dax & Co. kräftig anzogen, waren zahlreiche Sparer im Herbst 2012 weiter durch die Schuldenkrise im Euroraum verunsichert. Deshalb schichteten sie ihr Geld um - in Anlageformen, die wenig oder gar keine Zinsen abwarfen, aber vermeintlich risikoarm oder schnell verfügbar sind: Zuflüsse gab es bei Bargeld und Sichteinlagen sowie bei den Ansprüchen gegenüber Versicherungen.

 "Die Vermögensbildung über Bankeinlagen einschließlich Bargeld, die mit knapp 20 Milliarden Euro einen Großteil zur Nettogeldvermögensbildung der Haushalte beitrug, ist trotz negativer realer Verzinsung ausschließlich auf Mittelzuflüsse bei den Sichteinlagen zurückzuführen", betonte die Bundesbank.

  Aus anderen Anlagen zogen sich private Investoren hingegen zurück. So flossen aus Termin- und Spareinlagen einschließlich Sparbriefen gut 8 Milliarden Euro ab. Die Bundesbank begründete diesen Trend mit "dem weiterhin historisch niedrigen Zinsumfeld sowie der allgemeinen Unsicherheit im Zusammenhang mit der Schuldenkrise in Europa".

    Von festverzinslichen Wertpapieren trennten sich die privaten Haushalte im fünften Quartal in Folge, dieses Mal in einer Größenordnung von 5 Milliarden Euro. Auch Investmentzertifikate wurden im Umfang von einer Milliarde Euro verkauft.

   Selbst Aktien wurden per saldo nur in geringer Menge von 0,3 Milliarden Euro gekauft. Hingegen legten die Ansprüche gegenüber Versicherungen im dritten Quartal 2012 erneut um rund 9 Milliarden Euro zu nach plus 12,5 Milliarden Euro im Vorquartal.

   In der Regel wächst das Geldvermögen der Deutschen stetig. Vor 20 Jahren hatte es noch einen Wert von 1.926,5 Milliarden Euro, im dritten Quartal 2002 waren es 3517,0 Milliarden Euro. Nur in einigen Krisen gab es Dellen wie zuletzt im dritten Quartal 2011. Damals nagten die Turbulenzen an den Börsen am Wohlstand der Aktionäre. Die Finanzkrise 2008/2009 ließ das Vermögen sogar über einen längeren Zeitraum schrumpfen. Diese Verluste wurden längst wieder aufgeholt.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: istocks/thomas lehmann, el lobo / Shutterstock.com

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt mit geringem Plus -- Dow Jones fester -- Trump-Regierung gibt Steuerpläne bekannt -- Daimler hebt Prognose an -- Credit, Netflix, Tesla im Fokus

Deutsche Börse legt zu Jahresbeginn zu und will für 200 Millionen Euro eigene Aktien zurückkaufen. Twitter-Aktie steigt rasant nach Quartalszahlen. Air Berlin verschiebt Veröffentlichung des Geschäftsberichts. Epigenomics-Aktie profitiert von Übernahmefantasie. Quartalsbilanz unterstützt Erholung der KlöCo-Aktie. Fiat Chrysler startet mit kräftigen Zuwächsen ins neue Jahr.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 16: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
KW 16: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Nach hundert Tagen im Amt istTrump der unbeliebteste US-Präsident der modernen Geschichte. Sind Sie mit Donald Trump zufrieden?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
AURELIUSA0JK2A
Allianz840400
Nordex AGA0D655
Apple Inc.865985
AIXTRON SEA0WMPJ
BMW AG519000
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
Barrick Gold Corp.870450
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610