CSU lehnt geplante Rentenreform ab

Die Spitzen von Union und FPD hatten im November beschlossen, niedrige Renten aufzustocken, sofern die Ruheständler 40 Jahre lang Beiträge gezahlt und privat vorgesorgt haben. Diese "Lebensleistungsrente" soll knapp oberhalb der staatlichen Grundsicherung von durchschnittlich 707 Euro monatlich für arme Rentner liegen. Die Zusatzrente soll es nur geben, wenn das Einkommen des Ehepartners oder Lebensgefährten geprüft und nicht zu hoch ist.
Das aber lehnt die CSU dem Bericht zufolge ab. "Wir tragen keine neue Leistung mit, die Versicherungs- und Fürsorgeleistungssysteme miteinander vermischt. Bedarfsprüfung und gesetzliche Rente vertragen sich nicht", zitiert die "Süddeutsche" aus einem Grundsatzpapier. Max Straubinger, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, sagte dem Blatt: "Das ist eine Absage an die Lebensleistungsrente." Für die CSU habe Priorität, Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern in der Rentenversicherung besserzustellen.
BERLIN (dpa-AFX)- Riester
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