02.12.2012 07:18
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Steuerverschwendung 2012 - Die spektakulärsten Fälle

Spartipps für den Bund
Der Bundesrechnungshof untersuchte auch 2012, welche unnötigen Ausgaben und Anschaffungen sich die Bundesregierung geleistet hat. Auch in diesem Jahr kamen wieder spektakuläre Fälle zusammen, in denen insgesamt Milliarden von Euro zum Fenster hinaus geworfen wurden.
In seinem jährlichen Bericht stellt der Bundesrechnungshof auch 2012 wieder die Bundesregierung und ihr Ausgabe-Verhalten an den Pranger. Welche unnötigen Anschaffungen sich der Bund 2012 geleistet hat, wird in einer langen Liste aufgeführt. Der Vorwurf der Prüfer: Wegen schlechter Haushaltsführung werden Milliarden an Steuer-Geldern verschwendet. Die spektakulärsten Fälle zum Durchklicken.

 

Platz 10: Eigenständige Vergabe von Aufträgen

Wie bereits 2005 stellte der Bundesrechnungshof bei einer erneuten Prüfung 2010 fest, dass die Beschaffung und Verwaltung der IT des Bundesversicherungsamts gravierende Mängel aufweist. So wurden z. B. von 2004 bis 2010 Aufträge in Höhe von 1,8 Mio. Euro ohne Ausschreibung vergeben, häufig ohne begründeten Bedarf. Zehn Beschäftigte des IT-Referats verfügten beispielsweise zusammen über 27 Mobil- und Datenfunkverträge und nutzten jeweils ein bis drei Notebooks. Auch die Bestandsaufnahme ist weiterhin unzureichend: 94 inventarisierte Laptops waren nicht auffindbar.

Quelle: Bundesrechnungshof, Bild: Bundesversicherungsamt

Bildquellen: istock/manuel velasco
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