02.05.2013 12:06
Bewerten
 (0)

Deutschland und Schweiz halten Steuerabkommen noch für möglich

Steuerabkommen Schweiz
Die Regierungen von Deutschland und der Schweiz sind grundsätzlich bereit, einen neuen Anlauf zu einem Steuerabkommen zu unternehmen.
Dies wurde bei einem Treffen von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Mittwoch in Bern mit seinem Schweizer Kollegen Didier Burkhalter deutlich.

    Wenn Deutschland oder Europa darüber reden wollten, sei Bern für Gespräche offen, bekräftigte Burkhalter. Westerwelle begrüßte dies. "Steuerflucht und Steuerkriminalität bekämpft man am besten durch Verträge und Vereinbarungen", sagte Westerwelle nach Angaben seines Ministeriums. Er sieht in den Äußerungen der deutschen Opposition neue Beweglichkeit.

    NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) begrüßte die Gesprächsbereitschaft der Schweiz grundsätzlich. Er erklärte: "Ich habe immer gesagt, dass der ungeregelte Zustand und die Sorge vor der Enttarnung durch Steuer-CDs für Steuerbetrüger und helfende Banken unkomfortabler ist als für uns."

    Aber ohne klares Bekenntnis zum automatischen Informationsaustausch, zur gerechten Nachversteuerung und zur Gewährleistung wirksamer Nachprüfungen würden neue Gespräche wenig Sinn machen, sagte der Minister. "Wenn ein Abkommen die Schlupflöcher schließt, ist es besser als auf Zufallsfunde angewiesen zu sein, aber auch nur dann."/rm/DP/he

BERN/BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Alexander Chaikin / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
  • Gehaltsrechner
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX gibt ab -- Fed: Zinserhöhungen könnten früher kommen als erwartet -- Überraschender Umsatzanstieg bei Hewlett-Packard -- Infineon kauft Rectifier für 3 Milliarden Dollar

Bundesbank hilft Litauen bei Euro-Einführung. Apple-Aktie bleibt auf Rekordjagd. GEA will 100 Mio Euro sparen. Ahold kämpft mit Margenrückgang. RTL senkt Ausblick. Bewaffneter Hamas-Arm warnt ausländische Airlines vor Tel Aviv. BVB kündigt offenbar am Donnerstag Kapitalerhöhung an. Air Berlin schafft Quartals-Nettogewinn.
Diese Models verdienten 2014 am meisten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige