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13.11.2012 12:13

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STUDIE

Härtere Regeln zwingen Banken zu weniger Risiko


Härtere Vorgaben der Regulierer zwingen Banken einer Studie zufolge zur Besinnung auf klassische Geschäfte mit Privat- und Firmenkunden.

68 Prozent der befragten Institute in Deutschland und Österreich planen bis 2015 "nennenswerte" Investitionen in das Kreditgeschäft mit Geschäfts- und Firmenkunden. Das sind deutlich mehr als bei der Vorjahresbefragung, wie das Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting und das F.A.Z.-Institut am Dienstag in Frankfurt mitteilten.

    In das teure Filialgeschäft stecken die Banken tendenziell weniger Mittel - auch, weil Online-Angebote bei Kunden beliebter werden. Bis 2015 will nur noch ein gutes Drittel der Institute in Filialen investieren, im Vorjahr waren es noch 53 Prozent. Jede fünfte Bank in Deutschland will demnach bis 2015 Filialen schließen.

   Für die Studie befragte Forsa im August und September dieses Jahres 120 Manager von 120 Banken: 100 in Deutschland und 20 in Österreich. Die ausgewählten Institute gehören den Angaben zufolge zu den nach Bilanzsumme größten im Land, für Deutschland seien alle drei Säulen - Sparkassen und Landesbanken, Genossenschaftsbanken und Privatbanken - repräsentiert./ben/DP/kja

FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Gunnar Pippel / Shutterstock.com

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