08.04.2013 06:15
Bewerten
 (2)

Bundesagentur will kranke Hartz-IV-Empfänger schärfer prüfen

Suche nach Blaumachern
Hartz IV-Empfänger, die häufig krank sind, müssen sich nach "Bild"-Informationen auf schärfere Kontrollen der Jobcenter gefasst machen.
Wie die Zeitung in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf eine neue interne Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) schreibt, sollen die Jobcenter sogar ärztliche Atteste prüfen, um Blaumacher ausfindig zu machen. Dem Bericht zufolge sollen die BA-Sachbearbeiter ab sofort besonders darauf achten, ob "begründbare Zweifel an der angezeigten Arbeitsunfähigkeit" bestehen. Überführten Blaumachern soll die Stütze gekürzt werden, schreibt "Bild".

    In einem siebenseitigen Papier mit "fachlichen Hinweisen" nennt die Bundesagentur der Zeitung zufolge Anzeichen für mögliche Blaumacher. Kontrolliert werden soll demnach etwa, wer sich "auffällig häufig nur für kurze Dauer" krankmeldet, oft zu Beginn oder am Ende einer Woche krank wird und Einladungen zu Meldeterminen beim Arbeitsamt wegen Krankheit versäumt. Bei einem Blaumacher-Verdacht sollen die Jobcenter den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) einschalten, so die "Bild"-Zeitung. Die MDK-Ärzte sollen die Hartz-Empfänger notfalls sogar zuhause untersuchen./ll/DP/mmb

NÜRNBERG (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/Thomas Lehmann, ArTono / Shutterstock.com
  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ
  • Rechtsschutz

Berufsunfähigkeitsversicherung

Heute im Fokus

Asien mehrheitlich in Rot -- BASF mit schwachem Quartal -- Apple schlägt Gewinnerwartungen - Aktie dreht auf -- Twitter-Aktie bricht nach schwachen Umsatzzahlen ein

adidas-Konkurrent Under Armour steigert Umsatz kräftig. Estland übernimmt Großbritanniens EU-Ratspräsidentschaft 2017. Kreise: Unicredit erwägt Kapitalerhöhung von bis zu fünf Milliarden Euro. Luxusgüterkonzern LVMH trotzt Touristenschwund in Frankreich. US-Gericht genehmigt Milliarden-Vergleich im VW-Dieselskandal.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die wertvollsten Marken 2016

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?