aktualisiert: 02.01.2013 08:06
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Leserwahl: Goldener Bulle sucht Besitzer

Unternehmer des Jahres
Nur einer von fünf Kandidaten kann Unternehmer des Jahres werden und einen Goldenen Bullen des Münchner Finanzen Verlags gewinnen - Euro und Euro am Sonntag-Leser stimmen ab. Machen Sie mit!
€uro am Sonntag

Kompetenz, Gelassenheit in kritischen Zeiten, aber auch eine gehörige Portion Mut zu Entscheidungen, wenn es darauf ankommt — es ist eine Menge gefordert, um Unternehmen durch schwierige ­Zeiten zu steuern. Eurokrise und Konjunktur­abschwung machten es Führungskräften im auslaufenden Jahr nicht eben leicht — gleichwohl gelang dies den fünf hier vorgestellten Kandidaten in herausragender Weise. Was die zwei DAX- und drei MDAX-Vorstände verbindet, sind voraussichtlich glänzende Ergebnisse nicht nur im laufenden Jahr, sondern eine nachhaltige Steigerung der Profitabilität. Es ist ein logische Folge, dass sich auch die Aktien dieser Unternehmen gut, wenn nicht herausragend entwickelten. So bleibt auch den Kandidaten, die keinen Goldenen Bullen gewinnen werden, die Gewissheit, ihre Unternehmen bestens für künftige Herausforderungen gerüstet zu haben.

Thomas Ebeling,
ProSiebenSat.1

Als Quereinsteiger kam Thomas Ebeling 2009 zum Medienkonzern ProSiebenSat.1, der sich mit Fehlakquisitionen und hoher Verschuldung herumplagte. Ebeling tauschte das Topmanagement aus, senkte Kosten, baute Schulden ab. Vor allem aber setzte Ebeling auf lukrativere Vermarktungsmodelle im Fernseh- und Digitalgeschäft. Seit 2009 steigerte der Konzern seine Ertragskraft deutlich, der Gewinn verdoppelte sich. Soeben hat der Vorstand die Gewinnerwartungen für die Jahre 2013 bis 2015 angehoben. Aktionäre freuen sich über 65 Prozent Kursgewinn im laufenden Jahr.

Kaspar Rorsted,
Henkel

2005 kam Kasper Rorsted vom IT-Konzern Hewlett-Packard zum Konsumgüterriesen Henkel. Als der global denkende Däne drei Jahre später den Chefsessel übernahm, wollte er das Familienunternehmen „schneller, rentabler und internationaler“ machen. Das ist gelungen: 2008 lag die operative Marge noch bei zehn Prozent, 2012 sind 14 Prozent geplant. Das nächste Ziel: Bis 2016 soll der Umsatz auf 20 Milliarden Euro steigen — die Hälfte davon aus Emerging Markets. Für die Rendite sind 16 Prozent anvisiert. Aktionäre freuen sich über ein solides Kursplus von ­38 Prozent für 2012.

Till Reuter,
Kuka

Hohe Schulden, ein Job auf Probe — das waren die Anfänge für Till Reuter beim Roboterhersteller Kuka im Herbst 2009. Der Exbanker bewies in schwieriger Lage Fingerspitzengefühl: Binnen sechs Monaten verhandelte Reuter die Bedingungen für Unternehmenskredite neu — die Grundlage für das Comeback. Die schwere Automobilkrise des Jahres 2009 überstand der Maschinenbauer trotz aller Widrigkeiten. Unter Reuters Führung wuchs der Umsatz seitdem um über 90 Prozent. Kuka wird dieses Jahr den Gewinn laut Schätzungen fast verdoppeln. Rund 90 Prozent hat die Aktie 2012 zugelegt.

Stefan Fuchs,
Fuchs Petrolub

Stefan Fuchs kennt das Familienunternehmen Fuchs Petrolub von der Pike auf. Der Chef in dritter Generation übernahm 2004 den Vorstandsvorsitz von Vater Manfred und treibt seitdem die Internationalisierung und Expansion des Schmiermittelherstellers erfolgreich voran. Die Wirtschaftskrise 2008/09 überstand der Konzern fast unbeschadet. In den vergangenen drei Jahren steigerte Fuchs den Umsatz um rund 40 Prozent, der Gewinn entwickelte sich mit fast 70 Prozent Zuwachs überproportional. Zum Lohn der Anstrengungen zählt im laufenden Jahr auch das Kursplus der Aktie von 65 Prozent.

Wolfgang Reitzle,
Linde

Als Wolfgang Reitzle 2002 den Vorstandsvorsitz des Ingenieur­konzerns Linde übernahm, erntete der schillernde, stets in ­edlem Zwirn auftretende Ex-BMW-Manager mitunter auch Spott. Kritiker verstummten, nachdem er den Konzern als Gasespezialist neu aufstellte und auch durch erfolgreiche Großakquisitionen konsequent auf globale Wachstumsregionen ausrichtete. Unter Reitzles Führung hat sich der Unternehmenswert verneunfacht. Für 2012 steuert Linde auf neue Rekordergebnisse zu. Reitzle reduziert die Kosten weiter — und steigert den Aktienkurs 2012 um 17 Prozent.

So können Sie entscheiden:

Abstimmen bis 4. Januar 2013:

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„Unternehmer des Jahres“
Bayerstraße 71 – 73,
80335 München

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089/272 64-189

Oder eine E-Mail an:
unternehmer@finanzen.net
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Bildquellen: Griesch Vernillo
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29.01.2015Henkel vz buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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29.01.2015Henkel vz buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
29.01.2015Henkel vz buyCommerzbank AG
27.01.2015Henkel vz OutperformBNP PARIBAS
27.01.2015Henkel vz OutperformBernstein Research
23.01.2015Henkel vz OutperformBernstein Research
27.01.2015Henkel vz HoldS&P Capital IQ
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18.12.2014Henkel vz NeutralGoldman Sachs Group Inc.
18.12.2014Henkel vz NeutralGoldman Sachs Group Inc.
08.01.2015Henkel vz UnderweightJP Morgan Chase & Co.
24.11.2014Henkel vz UnderweightJP Morgan Chase & Co.
03.11.2014Henkel vz UnderweightJP Morgan Chase & Co.
14.10.2014Henkel vz UnderweightJP Morgan Chase & Co.
14.10.2014Henkel vz UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
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