08.08.2012 16:37
Bewerten
 (2)

Rentenbeitrag soll 2013 sinken

Von 19,6 auf 19,0 Prozent
Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung soll ab dem 1. Januar kommenden Jahres von derzeit 19,6 Prozent auf 19,0 Prozent sinken.
Dadurch verringerten sich die Einnahmen der Rentenversicherung 2013 um rund 7,2 Milliarden Euro, heißt es in einem am Mittwoch in Berlin vorgelegten Referentenentwurf des Bundesarbeitsministeriums für ein Gesetz zur Stärkung der Alterssicherung. Begründet wird die Absenkung des Beitragssatzes mit der "sehr positiven Finanzentwicklung" der Rentenversicherung im Jahr 2012.

   "Jedes Zehntel weniger Beitragssatzpunkt bedeutet rund eine Milliarde Euro Entlastung für Beschäftigte und Arbeitgeber", erklärte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Berlin. Niedrigere Sozialbeiträge trügen dazu bei, "Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern, die wiederum das Auskommen der heutigen Rentner stützen". Im Gesetzentwurf des Ministeriums heißt es zudem, "angesichts der durch die Eurokrise verursachten Unsicherheitsfaktoren ist es von besonderer Bedeutung, die wirtschaftliche Entwicklung zu stützen und Planungssicherheit zu schaffen".

DJG/AFP/chg   (END) Dow Jones Newswires August 08, 2012 10:07 ET (14:07 GMT)- - 10 07 AM EDT 08-08-12 BERLIN (AFP)

Bildquellen: Yuri Arcurs / Shutterstock.com
  • PKV
  • BU
  • UV
  • ZV
  • KFZ
  • Rechtsschutz

Berufsunfähigkeitsversicherung

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- US-Börsen deutlich höher -- Deutsche-Bank-Aktie erholt sich deutlich -- Chinesen wollen offenbar OSRAM übernehmen -- Commerzbank, QUALCOMM im Fokus

Strafe für Deutsche Bank in USA wird wohl auf 5,4 Milliarden Dollar reduziert. Commerzbank verkauft ihr Hochhaus an Südkoreaner. Air Berlin: Alle Flüge werden regulär durchgeführt. Daimler will weiter Renault-Motoren einsetzen. Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um 1,3 Prozent.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Wie haben sich die Rohstoffpreise im dritten Quartal 2016 entwickelt?
Jetzt durchklicken
Wer war Top, wer war Flop?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?