19.03.2013 06:53
Bewerten
 (0)

Umfrage: Wirtschaftlicher Erfolg wird ungerecht verteilt

Vor Tarifverhandlungen
In deutschen Unternehmen wird der wirtschaftliche Erfolg nach Meinung fast jeden zweiten Berufstätigen nicht gerecht verteilt.
In einer Meinungsumfrage des Instituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur stimmten nur 13 Prozent der Aussage zu, dass in ihrem Betrieb Arbeitnehmer, Spitzenmanager und Eigentümer gleichermaßen vom wirtschaftlichen Erfolg profitierten. 49 Prozent antworteten darauf mit "Nein", während sich 38 Prozent nicht äußerten.

    Von den Tarifsteigerungen der vergangenen Jahre profitierten nach eigener Einschätzung nur 25,9 Prozent der Befragten. Davon war wiederum eine knappe Mehrheit mit den Steigerungen nicht zufrieden. Nur jeder Achte gab an, sich mit den erreichten Gehaltsteigerungen für den privaten Bedarf mehr geleistet zu haben. Die Ankurbelung des privaten Konsums wird von den Gewerkschaften regelmäßig als Argument für Lohnsteigerungen genannt. Am (heutigen) Dienstag beginnen die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie.

    Auch für die Zukunft erwarten nur wenige Bürger deutlich mehr Geld: Nur 18 Prozent halten in ihrer Branche oder ihrem Unternehmen spürbare Einkommenssteigerungen in den kommenden Jahren für möglich. 44 Prozent sind der Meinung, dass ein deutliches Plus nicht möglich sein wird.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Odua Images / Shutterstock.com, istocks/kristian sekulic

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Minus -- Twitter kurz vor Übernahme? -- Commerzbank steht wohl vor massivem Stellenabbau -- Telekom, Innogy-IPO, Yahoo im Fokus

Flugbegleitergewerkschaft Ufo droht mit Streik bei Eurowings. Axel Springer übernimmt La Centrale vollständig. IWF bekräftigt Forderung nach Schuldenerleichterung für Athen. Apple testet wohl eigenen vernetzten Lautsprecher. DAX-Anleger sind dank Geldspritzen fit für Gipfelsturm.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Der Gehaltsreport

Umfrage

Greenpeace hat am Montagmorgen gegen das Freihandelsabkommen Ceta protestiert. Wie ist Ihre Haltung gegenüber dem Abkommen mit Kanada?