08.09.2013 09:00
Bewerten
 (3)

Rentenlücke der Besserverdiener droht

Die gesetzliche Rente wird im Alter nicht reichen
Vorsorgeatlas Deutschland
Nicht nur untere Einkommensschichten, sondern vor allem Gutverdiener müssen befürchten, dass ihre gesetzliche Rente nicht reicht.
€uro am Sonntag

Zu diesem Ergebnis kommt der „Vorsorgeatlas Deutschland“, den Bernd Raffelhüschen, Rentenexperte der Uni Freiburg, jährlich im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment veröffentlicht.

Hintergrund: Wer in Rente geht, braucht – da Kosten etwa für Kinderbetreuung entfallen – rund 60 Prozent des letzten Bruttoeinkommens, um seinen bisherigen Lebensstandard zu halten.

Die gesetzliche Rente bringt heute 35-49 Jährigen aber nur 39,1 Prozent des letzten Brutto. Die Folge: Gutverdiener sollten die Lücke zur 60 Prozent-Quote mit eigener Vorsorge füllen.

Übrigens: Künftige Pensionäre können ohne Eigenleistung im Alter mit 60 Prozent des letzten Bruttoeinkommens rechnen. (Redaktion Euro am Sonntag)

Bildquellen: ollyy / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depot
  • Giro
  • Autokredit
  • Privatkredit
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Goldpreis fällt auf Vierjahrestief -- Dow Jones mit neuem Rekord -- BoJ lockert Geldpolitik -- Citigroup, Lanxess, Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

Euro bleibt unter Druck. Streiks bei Amazon enden vorerst. Chinesen kaufen Solarstrom AG. Continental und mögliche Abschreibungen. Brenntag-Bonität hochgestuft. Joma steigt mit 47,7 Prozent bei C.A.T. Oil ein und legt Pflichtangebot vor. E.ON und RWE müssen Klagen gegen Atommüll-Lagerung zurücknehmen. Großbritannien zahlt Weltkriegsanleihe zurück.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige