Studie: Geringverdiener sorgen kaum fürs Alter vor

Noch einmal genauer untersucht wurde die Verbreitung der staatlich geförderten Riesterrente. 14 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger und 18 Prozent aller Geringverdiener hatten einen Vertrag abgeschlossen. Dabei sorgten Hartz-IV-Empfänger in Ostdeutschland deutlich häufiger fürs Alter vor als im Westen.
Die Arbeitsmarktforscher sehen darin einen Hinweis, "dass die Riesterförderung tendenziell besonders jenen Personen den Aufbau eigenen Vorsorgekapitals ermöglicht, die sich ohne die Zulagen eine private Altersvorsorge möglicherweise nicht hätten leisten können". Dass nur wenige Hartz-IV-Empfänger in eine private Altersversicherung einzahlen, liegt nach IAB-Einschätzung vor allem daran, dass sie niemals Rücklagen für das Alter bilden konnten. Der Umstand, dass Vermögen auf Hartz-IV-Zahlungen angerechnet werden, spiele dagegen kaum eine Rolle.
NÜRNBERG (dpa-AFX)
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