15.03.2013 11:24

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WOHNEN IMMER TEURER

Private Konsumausgaben: Ein Viertel nur fürs Wohnen


Die Menschen in Deutschland geben einen immer größeren Teil ihrer Konsumausgaben fürs Wohnen aus.

2012 floss fast ein Viertel des privaten Konsums in Wohn- und Wohnnebenkosten, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Die Ausgaben in diesem Bereich seien seit dem Jahr 2000 um 9,4 Prozent gestiegen - während sich die privaten Konsumausgaben in Deutschland insgesamt in diesem Zeitraum preisbereinigt nur um 7,2 Prozent erhöhten. Das verfügbare Einkommen stieg in dieser Zeit real um 7,9 Prozent. Weitere große Kostenblöcke waren 2012 der Verkehr mit einem Anteil von 14,0 Prozent an den Konsumausgaben sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (11,6 Prozent).

    Noch kräftiger als fürs Wohnen erhöhten die Menschen in Deutschland seit der Jahrtausendwende ihre Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur: Dieser Bereich war ihnen im vergangenen Jahr 19,2 Prozent mehr wert als zwölf Jahre zuvor.

    Deutlich gekürzt haben die Verbraucher hierzulande hingegen ihre Ausgaben für Tabakwaren (minus 34 Prozent), Zeitungen, Bücher und Schreibwaren (minus 16 Prozent) oder Schuhe (minus 10 Prozent). Nach den Angaben stecken die Verbraucher in Deutschland aktuell mit 91,3 Prozent den Löwenanteil ihres verfügbaren Einkommens in den Konsum. Der Rest wird gespart oder investiert.

WIESBADEN (dpa-AFX)

Mieterhöhungen: In diesen Städten sind die Preise explodiert:

 

Platz 30: Heilbronn

Eröffnet wird das Ranking von Heilbronn: Hier stiegen die Mieten zwischen 2005 und 2012 von 5,87 €/m² auf knapp unter 7 Euro pro Quadratmeter und verzeichnen somit einen Anstieg von 18,74%.

Quelle: Immonet.de

Bildquellen: istock/Ivan Sedlak

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Kommentare zu diesem Artikel

findanddecide schrieb:
15.03.2013 13:39:09

Der Titel ist wieder mal nur reißerisch und inhaltlich falsch. Eigentlich müsste es heißen: MIETAUSGABEN RELATIV GERINGER ALS 2000. Die Zinseszinsrechnung war wohl kein Fach auf der Journalistenschule?? Das halte ich für gefährliche Desinformation!

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