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aktualisiert: 18.05.2012 16:31

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Tages- und Festgeld: Fremdländische Versuchungen

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Kurse deutscher Bundesanleihen auf Rekordfahrt
Vor allem Banken aus dem Ausland locken Sparer mit hohen Zinsen. Was die Angebote taugen, wo es mit dem Zins hingeht.

von Markus Hinterberger

Ein Begrüßungsgeld von 30 Euro schenkt die Bank of Scotland ihren deutschen Kunden. Die ING-DiBa legt noch einmal 20 Euro drauf. Jeder neue Kunde, der bis Mitte Juni ein Tagesgeldkonto bei Deutschlands größter Direktbank eröffnet, bekommt 50 Euro geschenkt. Die Onlinebank 1822direkt ist mit „nur“ 25 Euro Begrüßungsgeld fast ein bisschen knausrig.

Das Geld der deutschen Sparer ist beliebt. Das hat mehrere Gründe: Zum einen wissen viele nicht, wohin mit ihrem Geld. „Anlagenotstand“ nennt Peter Stockhorst, Chef des Versicherers Cosmos Direkt, dieses Phänomen. Aktien und viele Staatsanleihen sind Anlegern zu unsicher, und die scheinbar wirklich sicheren Bonds, zu denen auch deutsche Bundesanleihen gehören, rentieren sich kaum. Lebensversicherungen, einst einer der beliebtesten Häfen für das Geld sicherheitsbewusster deutscher Sparer, garantieren nur noch 1,75 Prozent; höhere Zinsen kann es geben, muss es aber nicht. Hinzu kommen Abschluss- und Verwaltungskosten. Außerdem ist das Geld in ­einer Police fest gebunden. Wer trotzdem dran will und kündigt, bekommt unter Umständen nicht einmal das raus, was er eingezahlt hat.
Die Zinsen fallen wieder (pdf)

Es geht um 950 Milliarden Euro
In diesem Umfeld scheinen Tagesgeldkonten vielen als die beste ­Lösung. Sie gelten dank der bereits im Herbst 2008 ausgesprochenen Staatsgarantie der Bundeskanzlerin sicher, und das Ersparte ist zudem täglich verfügbar. Laut Bundesbank haben die Deutschen über 950 Milliarden Euro auf Tagesgeld- und auf Girokonten gehortet. Das wissen die inländischen Banken und auch immer mehr Geldhäuser aus dem Ausland.

In schöner Regelmäßigkeit versuchen sich ausländische Institute mit ihren Sparangeboten am deutschen Markt. Die beiden jüngsten Beispiele kommen aus Italien und Großbritannien. Die italienische IW Bank, eine Internettochter der Ubi-Banca, Ita­liens viertgrößter Bankengruppe, lockt aktuell mit drei Prozent Zinsen. Die britische Großbank Barclays will Sparern drei Jahre lang einen Zinssatz bieten, der ein Prozent über dem Leitzins der Europäischen Zen­t­ralbank liegt. Aktuell gibt es bei den Briten zwei Prozent. Je weiter man in die Vergangenheit blickt, desto mehr Beispiele finden sich. Fast alle Banken bleiben am deutschen Markt. Offenbar schaffen sie es, Kunden anzulocken und auch zu halten.

„Viele Kunden sind inzwischen sehr zinssensibel und wollen mit ­ihrem Tagesgeldkonto und kurz laufenden Festgeldern zumindest einen Inflationsausgleich hinbekommen“, sagt Martin Faust, Inhaber des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre an der Frankfurt School of Finance. Die Inflationsrate liegt aktuell zwischen zwei und 2,5 Prozent. Also entkommt der Geldentwertung nur, wer hochverzinste Angebote wählt.

Derzeit rentieren sich Tagesgeldkonten im Schnitt mit 1,5 Prozent. Für viele Marktbeobachter ist das ungewöhnlich hoch. „Normalerweise liegen die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen unter dem Leitzins“, sagt Max Herbst, dessen FMH Finanz­beratung seit fast 20 Jahren Zinsen vergleicht. Herbst rechnet für die kommenden Monate mit leicht sinkenden Zinsen. Der Wettbewerb unter den Banken wird zwar weiterhin stark sein, wer sich einen hohen Tagesgeldzins sichern will, sollte aber jetzt handeln. In der vergangenen Woche haben mehrere Anbieter ihren Zins gesenkt. Barclays zahlt seitdem nur noch zwei statt 2,5 Prozent.

Während die Banken noch vor einem guten halben Jahr im großen Stil das Geld ihrer Kunden sammelten, um mit diesem Kapital für künftige Verwerfungen an den Finanzmärkten gerüstet zu sein, haben sie heute andere Möglichkeiten der Kapital­beschaffung.

Zentralbank als Spielverderberin
„Die Europäische Zentralbank (EZB) versorgt die Banken derzeit recht gut mit frischem Geld. Die Institute können sich Geld für drei Jahre zu einem Zins von einem Prozent ­leihen“, erklärt Bankenprofessor Faust. EZB-Chef Mario Draghi will vermeiden, dass Banken sich untereinander kein Geld mehr leihen. Dennoch fürchten viele Banker, dass sie geliehenes Geld nicht mehr zurückbekommen, weil die andere Bank wegen fauler Kredite zusammenbricht. Das sorgt tendenziell für sinkende Sparzinsen.

Ein wenig Hoffnung bleibt: Institute, deren Stammsitz außerhalb der Eurozone liegt, können von Geldern der EZB nicht profitieren. „Sie müssen weiterhin das Geld von Kunden einsammeln — und tun das auch recht fleißig“, so Faust. Beispiele sind die russische VTB Direktbank und die Bank of Scotland.

Dies ruft wiederum einheimische Banken auf den Plan. Deren Kalkül: den Kunden binden, bevor es ein anderer tut. Aus Sicht der Banken sind Tagesgeldzinsen eine Art Türöffner, um Kunden für sich zu gewinnen und ihnen weitere Produkte zu verkaufen. „Um das zu erreichen, zahlen einige Geldhäuser beim Tagesgeld und anderen Sparangeboten gern drauf“, sagt Martin Faust.

4,5 Prozent, aber nicht für alle
Diese Entwicklung geht sogar so weit, dass Onlinebroker wie Cortal Consors oder die DAB Bank ihren Kunden 4,5 respektive 3,5 Prozent Zinsen aufs Tagesgeldkonto bieten, allerdings nur, wenn die Kunden neu sind, ein Depot eröffnen und gleichzeitig ihr altes Depot bei der Konkurrenz schließen. Das sind zwar keine Offerten für die breite Masse, aber wer ohnehin mit seiner Depotbank unzufrieden ist, findet hier weitere Anreize für einen Wechsel.

Einige Banken setzen weniger auf Tagesgeld als auf Festgeldangebote. Zwei Beispiele sind die IKB Direkt und die lettische Bigbank. Letztere bietet seit gut einem Jahr die höchsten Sparzinsen für länger laufendes Festgeld. Aktuell reicht die Spanne von 2,8 Prozent auf zwei Jahre bis zu 4,6 Prozent für Kunden, die ihr Geld für zehn Jahre festlegen.

Die IKB Direkt sammelt ebenso fleißig Geld ein. Bei der Düsseldorfer Mittelstandsbank sind die neuen Eigenkapitalregeln für Banken der Grund, nun insbesondere Privat­anleger zu umgarnen. Denn die Banken sind verpflichtet, Einlagen von Firmen deutlich mehr Geld in Form von Staatspapieren gegenüberzustellen, als sie es bei Einlagen von Privatkunden tun müssen.

Doch wer sich festlegt, sollte vorher genau vergleichen — so sind die Unterschiede zwischen den besten Offerten auf zwei Jahre selten viel besser als die auf ein Jahr. Oft beträgt der Unterschied nur 25 Basispunkte. Wer sich hingegen auf drei Jahre ­festlegt, kann mitunter 75 Basispunkte mehr bekommen als auf ein Jahr. Zinsen von vier Prozent gibt es erst ab einem Anlagehorizont von fünf Jahren. Max Herbst rät bei solchen Zinsbindungen zur Vorsicht. „In fünf Jahren kann theoretisch zu viel passieren“, sagt er. Wer Geld, das er nicht dringend braucht, anlegen will, sollte sich nicht über drei Jahre hinaus festlegen.

Unterm Strich müssen Sparer den Spagat versuchen, sich hohe Zinsen zu sichern und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Denn momentan gibt es zu viele politische und wirtschaft­liche Faktoren, die die Zinsen beeinflussen können.

Tagesgeld-Angebote im Produktcheck

Barclays
Vor wenigen Wochen hat die britische Großbank ein Angebot mit dem Namen Leitzins Plus gestartet. Das Versprechen: Drei Jahre lang erhalten die Kunden einen Zinssatz, der um ein Prozent über dem Leitzins liegt. Aktuell sind das zwei Prozent. Steigt der Leitzins in den kommenden drei Jahren, bekommen die Kunden entsprechend mehr, sinkt er, er­halten sie weniger. Es gibt keine Mindestanlage, aber: Alle Einlagen über einer halben Million Euro werden nur mit zwei Prozent verzinst. In Sachen Einlagensicherung springt die britische Einlagensicherung ein. Sie garantiert 100.000 Euro. Beträge darüber werden über den Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands abgesichert.
Fazit: Das aktuell beste Angebot für alle, die täglich auf ihr Geld zugreifen wollen und dauerhaft über einen Zinssatz oberhalb des Leitzinses verfügen wollen.

Cortal Consors
Mit 2,6 Prozent steht Cortal Consors bereits seit mehreren Monaten ganz oben in den Zinsvergleichen. Die Nürnberger, die zur französischen Großbank BNP Paribas ge­hören, bieten ihren Zins allerdings nur für Neukunden, dann jedoch für ein ganzes Jahr. Die Einlagen­sicherung läuft über den französischen Staat, wer mehr anlegt, dessen Geld wird über den Sicherungsfonds des Bankenverbands BdB gesichert. Für Zinsjäger sind solche Überlegungen müßig, denn den Zins gibt es nur für Beträge bis zu 50.000 Euro. Jeder Euro darüber wird nur noch mit vergleichsweise mageren 1,5 Prozent verzinst.
Fazit: Das Angebot lohnt sich vor allem für Anleger, die geringere ­Beträge für ein Jahr sicher parken wollen. Wer gleich sein Depot mitbringt und nebenbei sein altes ­Depot schließt, dem winken sogar 4,5 Prozent Zinsen.

Ikano Bank
Wer die Ikano Bank im Internet besucht, glaubt, er sei beim Onlineshop des schwedischen Möbelhauses Ikea gelandet. Der Kunde wird geduzt, vieles in Sprechblasen erklärt. Des Rätsels Lösung: Die Bank gehört tatsächlich zum Firmenkonglomerat des Möbelkonzerns. Mit 2,71 Prozent Zins sind die Schweden sehr spendabel. Die Zinsen sind an ein MasterCard-Konto gebunden. Daher ist die Offerte nicht in unserer Tabelle aufgeführt. Die Karte kann auch zum Geldabheben oder zum Bezahlen benutzt werden — aber das ist für Zinsjäger Nebensache. Die staatliche deutsche Einlagensicherung garantiert maximal 100.000 Euro. Mehr Sicherheit gibt es nicht.
Fazit: Ein hochprozentiges Angebot nicht nur für Ikea-Freunde. Leider haben die Kunden keine Sicherheit, wie lang der Zins tatsächlich spitze bleibt, denn eine Frist nennt die Bank nicht.

W Bank
Mit drei Prozent buhlt die italienische IW Bank um deutsche Kunden. Da die Zinsen monatlich gutgeschrieben werden, rentiert das Tagesgeldkonto dank des Zinseszinseffekts übers Jahr mit über 3,04 Prozent. Wie lange die Drei steht, ist offen, denn es gibt keine Zinsgarantie. Die Direktbank gehört zur Ubi-Banca, der viertgrößten Bankengruppe Italiens. Die Einlagen sind über die italienische Sicherungseinrichtung bis zur Obergrenze von 100.000 Euro pro Kunde geschützt. Mehr Sicherheit bieten andere auch nicht Verbraucherschützer kritisieren, die Bank gebe Daten von Kunden etwa für Werbezwecke an andere Unternehmen im Konzern weiter. Die Geschäftsleitung will die Vorwürfe prüfen. Daher ist die Offerte nicht in den Tabellen unseres Datenlieferanten FMH enthalten.
Fazit: Ein absoluter Spitzenzins, allerdings mit Schönheitsfehlern.

MoneYou
In ihrem Heimatland ist die Tochter der niederländischen Großbank ABN Amro bereits eine feste Größe, wenn es um Tagesgeld geht. In Deutschland arbeiten die Holländer noch an diesem Status. Mit 2,55 Prozent pro Jahr bietet die Bank deutlich mehr als viele Wettbewerber. Und aufs Jahr gesehen kann es auch durchaus noch ein bisschen mehr werden. Denn MoneYou überweist die angelaufenen Zinsen, anders als das Gros der Konkurrenz, quartalsweise und nicht jährlich. Dieser Zinseszinseffekt hievt MoneYou auf das Niveau der Zinsen, die die Ikano Bank zahlt. Einzig die Ein­lagensicherung ist mit maximal 100.000 Euro nicht gerade für Großsparer geeignet.
Fazit: Ein gutes, transparentes Angebot; wie lange die Niederländer ihren hohen Zins garantieren, ist allerdings offen. Ein genaues ­Datum nennen sie nicht.

VTB–Direktbank
Eigentlich ist die VTB in Russland beheimatet und dort die zweitgrößte Bank des Landes. Doch ihre Onlinetochter tritt hierzulande als Bank mit österreichischer Lizenz auf. Dieser Umweg beschert den Kunden eine EU-konforme Einlagensicherung. Die liegt bei 100.000 Euro. Das Tagesgeldkonto ist mit 2,2 Prozent ordentlich verzinst, wie bei MoneYou werden die Zinsen quartalsweise gezahlt. Wie lange das durchaus attraktive Zins­angebot bestehen bleibt, ist unklar, eine Zinsbindung gibt es nicht. Dafür bekommen Neu- wie Altkunden den gleichen Zins.
Fazit: Ein ordentliches Angebot, ­allerdings ohne konkrete Zinsbindung. Mehr Zinsen bietet das Kombikonto der VTB. Hier gibt es pro Jahr 2,75 Prozent. Über ein Fünftel des Geldes kann der Kunde jederzeit verfügen wie über Tagesgeld, der Rest liegt fest.
Wo Tagesgeld am meisten bringt (pdf)
Wo Festgeld am meisten bringt (pdf)

So sicher ist Ihr Geld ...

... bei deutschen Banken
Die deutsche Einlagensicherung umfasst Giro- und Tagesgeldkonten sowie Festgelder. Anders als in den meisten europäischen Nachbarstaaten gibt es hierzulande ­unterschiedliche Sicherungssysteme. Alle in Deutschland eigenständig tätigen Privatbanken und Bausparkassen sind per Gesetz verpflichtet, der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) anzugehören.

Die EdB sichert 100.000 Euro pro Anleger und Bank ab. Friert die Bafin im Ernstfall alle Konten einer Bank ein, bekommen die Kunden binnen 20 Tagen ihre Einlagen zurück — inklusive der Zinsen, die bis dahin aufgelaufen sind. Fremdwährungskonten werden nur berücksichtigt, wenn die Einlagen auf die Währung eines EU-Mitgliedsstaats lauten. Konten in Schweizer Franken fallen also nicht darunter.

Die meisten Privatbanken haben sich zusätzlich dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) angeschlossen. Er übernimmt jene Teile der Einlagen, die über die 100.000-Euro-Grenze hinausreichen — bis zur jeweiligen Sicherungsgrenze. Diese Grenze ist von Institut zu Institut verschieden, sie entspricht 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank, mindestens aber 1,5 Millionen Euro.

Bis zum Jahr 2025 soll diese Untergrenze auf 437.500 Euro sinken. Die Mitgliederliste des Fonds ist im Internet unter www.bdb.de zu finden. Die Einlagen von Banken, die neu in den BdB-Fonds aufgenommen wurden, sind in den ersten drei Jahren, in denen das Institut Mitglied des Fonds ist, nur bis zu 250.000 Euro pro Kunde geschützt. Anders als bei der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es hier weder eine Frist, binnen derer Betroffene ihr Geld zurück­bekommen müssen, noch können Kunden ihr Recht einklagen.

Die privaten Bausparkassen besitzen einen eigenen Sicherungsfonds, der im Schadenfall zusätzlich zur EdB einspringt. Bauspareinlagen sind unbegrenzt geschützt, Spareinlagen bis zu 250.000 Euro. Sparkassen sowie die Raiffeisen- und Genossenschaftsbanken haben eigene Haftungsverbünde gegründet. Sie garantieren 100 Prozent der Einlagen. Grundlage dieses Versprechens ist die sogenannte Institutssicherung. Das heißt: Die Gemeinschaft unterstützt schwächelnde Institute.

So weit die Theorie. Geht eine Bank mit Millionen Kunden pleite, werden die Sicherungsverbünde wohl an ihre Grenzen stoßen. Dann wäre der Bund gefordert. Ob es je so weit kommen wird, ist fraglich. Eine Großbank wird nicht von jetzt auf gleich dichtmachen. Und der Bund wird sie schon vorher mit Steuermilliarden stützen.

... bei ausländischen Banken
EU-weit gilt analog zu Deutschland die gesetzliche Einlagensiche­rung, die 100.000 Euro pro Konto garantiert. Die Frist im Schadenfall soll — bezogen auf die Grenze von 100.000 Euro — höchstens 30 Arbeitstage betragen. Dies gilt auch für deutsche Sparer, die beispielsweise ein Konto bei einer niederländischen oder österreichischen Bank haben. In Großbritannien liegt die Obergrenze für die Einlagensicherung bei 85 000 Pfund, das entspricht ungefähr 100.000 Euro. Die Briten haben auch die übrigen Vorgaben der EU übernommen.

... bei Versicherungen
Die Ersparnisse in Lebens- und Rentenpolicen und sogenannten Kapitalisierungsprodukten von Versicherungen unterliegen einer eigenen Sicherung. Gerät eine Gesellschaft finanziell in Schieflage, werden ihre Verträge auf ein ­Unternehmen namens Protektor übertragen, das die Policen weiterführt. Das Geld für Protektor stellt die Versicherungsbranche je nach Größe der einzelnen Gesellschaft zur Verfügung. 


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