08.09.2013 14:00
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Tagesgeld: Mehr als eine Eins vor dem Komma

Zinsen, wo seid ihr?: Tagesgeld: Mehr als eine Eins vor dem Komma | Nachricht | finanzen.net
Tagesgeld: Mehr als eine Eins vor dem Komma
Zinsen, wo seid ihr?
Sicherheit bei den Spargroschen ist Anlegern wichtiger als hohe Zinsen. Doch deshalb muss niemand gratis der Sparkasse Geld leihen. Tagesgeld-Angebote von einigen Direktbanken bieten beides: höhere Zinsen und Sicherheit.
€uro am Sonntag
von Michael H. Schulz, Euro am Sonntag

Null Komma nix gibt’s derzeit bei vielen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken fürs Tagesgeld. Dabei haben Anleger eigentlich gar keinen Grund, den knausrigen Geldhäusern gratis Geld anzuvertrauen. Schließlich schenken die Filialbanken ihnen auch nichts.

Direktbanken bieten dagegen meist noch eine Eins vor dem Komma (siehe Tabelle unten). Vor allem Onlineableger von Auslandsbanken nutzen die Offerten, um Neukunden anzuwerben und ihre eigene Liquidität auszuweiten. Das lassen sie sich auch einige Euro in Form der kostenlosen Kontoführung kosten. In der Regel stutzen sie allerdings wenige Monate später ihre attraktiven Angebote auf ein marktübliches Niveau zurecht und hoffen dann auf die Trägheit der Kunden.

So wie die ING-DiBa und die RaboDirect, die Onlinebank der niederländischen Rabobank. Derzeit belegen beide neben der Renaultbank Direkt mit 1,5 Prozent Spitzenplätze. Damit bieten sie fast doppelt so hohe Zinsen, wie laut der Finanzberatung FMH im Schnitt für das täglich verfügbare Geld ansonsten zu bekommen ist. Da der Zins monatlich gutgeschrieben wird, profitieren Anleger vom Zinseszinseffekt und können somit auch jederzeit über die Zinsen verfügen.

Im Sog des Leitzinses
Doch während der Zinssatz bei der ING-DiBa für vier Monate festgeschrieben ist, ist das Angebot der RaboDirect variabel. Der Satz kann also je nach der Entwicklung des Leitzinses der Europäischen Zentralbank höher oder niedriger ausfallen. So senkte die RaboDirect den Zins zuletzt im Februar 2013.

Entscheidend ist aber nicht nur die Höhe des Zinssatzes, sondern auch die Einlagensicherung. Bei der ING-DiBa sind Einlagen je Anleger bis zu 1,43 Milliarden Euro über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken abgesichert.

Bei der RaboDirect sind Tagesgeldeinlagen über die Niederländische Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro gedeckt. Wie sicher das Geld bei dem Finanzierer der Lebensmittel- und Agrarindustrie ist, können Anleger am Rating ablesen. Moody’s beispielsweise stufte das Ausfallrisiko von Schuldtiteln der Bank mit „Aa2“ als vernachlässigbar ein, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse das Institut gefährden. Doch selbst dafür hat die Rabobank Vorkehrungen getroffen. Ausgehend vom Eigenkapital gehört das Geldhaus zu den 30 größten Banken weltweit. Eine weitere Besonderheit der RaboDirect ist die Sicherheitsgarantie, die Guthaben ersetzt, falls Onlinegauner das Tagesgeldkonto plündern sollten.

Sparkonten als Alternative
Eine Alternative zu den Tagesgeldangeboten der Direktbanken können auch klassische Sparkonten sein. Die Gesellschaft für Absatzfinanzierung (Gefa Bank) bietet mit 1,25 Prozent ab dem ersten Euro ein lukratives Onlineangebot, das die eigene Tagesgeldofferte um 0,05 Prozentpunkte überbietet. Mit den Spareinlagen der Kunden vergibt die Gefa, die zur französischen Bank Société Générale gehört, Mittelständlern einen Investitionskredit, etwa zur Anschaffung von Baufahrzeugen oder Lastkraftwagen. Das Sparangebot der Gefa ist angesichts eines „A“-Ratings von Euler Hermes sicherer als manche Mittelstandsanleihe. Mit 0,2 Prozentpunkten etwas größer ist dagegen die Differenz zwischen dem BMW-Onlinesparkonto und dem Tagesgeldkonto der Münchner Autobank. Ab dem ersten Euro verzinst sich das Tagesgeld mit 0,6 Prozent jährlich. Geldanlagen eines Anlegers sind hier bis zu 430 Millionen Euro gesichert.

Alternativ lohnt auch ein Blick auf ein Angebot von Cosmos Direkt. Der Generali-Ableger ist seit geraumer Zeit mit dem „Monatsgeld“ am Markt und bietet eine gestaffelte Zinsgarantie von bis zu 2,5 Prozent pro Jahr. Im ersten Jahr verzinst sich das Kapital mit 1,2 Prozent. Zum Vergleich: Das sind 0,10 Prozentpunkte weniger als bei den besten Anbietern von Tagesgeld. Dafür gibt’s ab dem dritten Jahr 2,5 Prozent. Das bekommen Anleger bei deutschen Banken nicht mal, wenn sie ihr Geld fünf Jahre fest anlegen. Dafür steht das flexible VorsorgeKonto Anlegern erst offen, wenn diese mindestens 1.000 Euro mitbringen.
Tagesgeld (pdf)

Bildquellen: rangizzz / Shutterstock.com, travellight / Shutterstock.com
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